: 4 Ca 1795/08). Der Kläger hatte für Seminare sowie Gutachten neben seinem regulären Gehalt innerhalb von zehn Jahren 200 000 Euro erhalten. Die Nebentätigkeitsverordnung legt jedoch fest, dass Beamte im öffentlichen Dienst höchstens 5000 Euro pro Jahr zusätzlich verdienen dürfen.Vor Gericht argumentierte der Kläger, dass seine Nebentätigkeit "gängige Praxis" gewesen und geduldet worden und die ausgesprochene Kündigung rechtswidrig sei. Demgegenüber stellten die Richter fest, dass diese Duldung durch Vorgesetzte rechtswidrig gewesen wäre und daher nichts am Verstoß gegen die Dienstvorschriften ändere. ddp.djn/eb