Senftenberg. Die Hafenbaustelle in Senftenberg brummt. Bohrgeräte machen den Weg in die Tiefe für die Stahlanker der massiven Konstruktion für die Hafenkante frei, die Wasser und Land trennt. Zwölf bis 14 Meter lange Stahlspundwände werden dafür in das gewachsene Erdreich einvibriert. Eine Höhe von vier Metern wird die sichtbare Hafenmauer am Senftenberger See haben. Die Stahlanker, die die gewaltige Wand halten müssen, werden mit einem Spezialzement in der Tiefe befestigt. „Die Arbeiten liegen im Zeitplan“, bestätigt Torsten Nitsch. Bis auf den „normalen Wahnsinn“ auf einer Großbaustelle laufe der Hafenbau reibungslos.

Das schöne Herbst-Bauwetter und der günstige See-Wasserstand stimmen den Projektleiter des Seenland-Zweckverbandes auch für den weiteren Verlauf optimistisch. „Wir wollen noch viel schaffen“, sagt er. Die Spundwand an Land wird in zwei bis vier Wochen das Hafenbecken bereits erkennbar machen. Dann darf das Wasser im Senftenberger See auch gern wieder steigen.

Die Betonarbeiten sollen sich möglichst nahtlos anschließen.

Für das Hafengebäude ist die erste Bodenplatte bereits gegossen. Das zweite Fundament wird Ende der Woche hergestellt. Dann starten die Arbeiten für das Einschalen der Wände.

Das Verlegen der Schutz- und Regenwasserleitungen soll bis zum Jahresende erfolgen.