Die Höhe der Beute ist noch unklar. Mit schwerem Arbeitsgerät durchbrachen die Räuber in der Nacht zum Sonntag vom Nebenhaus aus eine Kellerwand der Bankfiliale. Dort überwältigten und fesselten sie einen Wachmann, der die Geräusche gehört hatte, und brachen die ganze Nacht lang ein Schließfach nach dem anderen auf. Mehr als die Hälfte der insgesamt 200 Fächer sei geöffnet worden, hieß es aus Ermittlerkreisen. Die genaue Zahl blieb zunächst unklar, weil die Räuber ein Feuer legten. Die Bank konnte zudem zunächst keine Angaben darüber machen, wie viel Geld und Wertsachen die Räuber erbeuteten. "Die Bank weiß nicht, welche Beträge die Kunden deponiert haben", sagte ein Sprecher. Um die Höhe der Beute ermitteln zu können, müssten die Kunden Listen mit dem Inhalt ihrer Schließfächer erstellen. Augenzeugen sagten gegenüber den Ermittlern, sie hätten vier bis fünf Vermummte in einem Lieferwagen flüchten sehen. dpa/mar