Hintergrund sind Provisionen, die die Banken auf einen Teil des vom Kunden gezahlten Ausgabeaufschlags und auf einen Anteil an den Verwaltungsgebühren erhält. Der Bundesgerichtshof hat klargestellt, dass diese Praxis Schadensersatzansprüche auslösen kann.
Eine Chance auf Schadenersatz haben nach Auskunft der Stiftung Warentest alle Käufer von Fonds, Zertifikaten, Lebensversicherungen oder sonstigen Geldanlageprodukten, die nach Beratung durch eine Bank die empfohlenen Produkte gekauft haben und der Verkäufer danach eine Provision bekommen hat - ohne den Kunden darüber zu informieren. (ddp.djn/sh)