Anke Pommerening will nicht alles neu, jedoch transparenter machen. „Wir wollen uns öffnen, uns mehr ins Bewusstsein der Bürger bringen und eng mit Kooperationspartnern zusammenarbeiten“, sagt die Schulleiterin. „Meine Tür steht jederzeit offen.“

Elternarbeit sei ihr ganz wichtig, eine Balance zwischen Eltern und Schule das Ziel. „Ich möchte, dass wir die Kinder emotional erreichen, sie mit ihren Stärken stärken und ermutigen, mehr Verantwortung für sich selbst zu übernehmen.“ Die neue Haus- und Pausenordnung ist ein Beispiel – die Schüler dürfen sie mitgestalten. Mit Beginn des nächsten Schuljahrs soll die neue Ordnung die alten Regeln aus dem Jahre 1997 ersetzen.

Anke Pommerening wünscht sich, dass möglichste viele Menschen das Schulleben mittragen und sich aktiv einbringen. Um den Schulgarten auf Vordermann zu bringen, hat sie schon Eltern mit ins Boot geholt. Zudem unterstütze die Naturwacht das Vorhaben. Eine Naturwächterin leite die wöchentliche Arbeitsgemeinschaft „Natur und Umwelt“- ein neues Projekt in der 2. Grundschule.

Das Projekt „Klasse 2000“ der Lübbener Lions habe sich bewährt und soll fortgeführt werden. Bestehende Kooperationen sollen gepflegt, neue Kontakte ausgebaut werden. Die Bibliothek und das Kino in Lübben gehören laut Schulleiterin zu den Partnern: „Wir wollen möglichst viele Angebote der Stadt nutzen.“ Die Schulvisitation in diesem Jahr habe weitere Entwicklungsschwerpunkte der Bildungseinrichtung in der Wettiner Straße aufgezeigt. Anfang des nächsten Jahres sollen Lehrer- und Schulkonferenz Prioritäten festlegen. Veränderungen sind allerdings längst sichtbar: Im Eingangsbereich der Schule hängt eine Elterninformationstafel. Zudem sind Projektarbeiten der Schüler jetzt in Fluren zu sehen. „Wir wollen unsere Schule attraktiver, unseren Schulalltag erlebbar machen“, sagt Anke Pommerening.