Ihr Zug, der RE 18313 der Deutschen Bahn (DB), hält am Bahnhof Doberlug-Kirchhain. Der Junge steigt zuerst mit seinem Fahrrad aus. Dann schließen sich plötzlich die Türen. Der Siebenjährige steht in strömendem Regen auf dem Bahnsteig und der 70-Jährige mit Rad noch im fahrenden Zug. Beide sind ratlos und voller Sorge.

Der Finsterwalder sucht sofort nach dem Zugbegleiter, offiziell inzwischen „Kundenbetreuer im Nahverkehr“. Schulterzuckend gibt der dem besorgten Fahrgast zu verstehen, dass er nichts machen könne, aber in Rückersdorf der nächste Halt sei für eine Rückfahrt.

Auf dem Doberlug-Kirchhainer Bahnsteig behütet indes ein Reisender aus Finsterwalde das Kind, bis dessen Opa eintrifft. Der Mann hatte die Szenerie mitbekommen. Die Bahn reagiert sofort auf den Vorfall. Der Kundenbetreuer werde für sein Fehlverhalten abgemahnt und „mit sofortiger Wirkung als Kundenbetreuer suspendiert“.

Ein Storchenküken startete in Münchhausen zu einem ersten Flugversuch. Das Tier wollte auf dem Haus der Familie Rippich landen – rutschte auf dem regennassen Dach allerdings aus und stürzte auf den Hof. Die Horstbetreuer Herta und Walter Rippich haben den Sturz beobachtet und und den geschockten Vogel die Nacht über in einen Stall eingesperrt. Am anderen Tag flog der Pechvogel, der noch mal Glück hatte, zurück in den Horst, wo seine drei Geschwister warteten. Hier ließ er sich von seinen Eltern füttern.

Den größten Auftrag an Plasmaschneidanlagen, der in diesem Jahr bisher weltweit vergeben wurde, sicherte sich die Kjellberg Finsterwalde Plasma und Maschinen GmbH. Bis zum Herbst liefert das Unternehmen vier HiFocus 130, zehn HiFocus 280i und 32 HiFocus 360i im Wert von 1,2 Millionen Euro an die XCMG-Gruppe in China aus. Bei XCMG handelt es sich um den größten Maschinenbauer Chinas, der zu den Top 10 in der Welt zählt. Die Firma baut Krane, Trucks, Radlader und Spezialfahrzeuge.

„Trotz des teuren Euro und dem daraus resultierenden höheren Stückpreis überzeugte die Plasmaschneidtechnik von Kjellberg Finsterwalde“, erklärt Vertriebsleiter Carsten Trentau im August stolz in der Lausitzer Rundschau.