Auszubildende über 18 Jahren oder mit eigener Familie können auch dann Anspruch auf die Beihilfe haben, wenn die Wegstrecke kürzer ist.
Die Regelungen für die BAB sind im Detail kompliziert. Grundsätzlich richtet sich die Höhe der Beihilfe nach der Art der Unterkunft am Ausbildungsort und der Art der Ausbildung (beruflich oder berufsvorbereitend). Zudem werden die Ausbildungsvergütung und ein Teil des Elterneinkommens vom Beihilfeanspruch abgezogen. Ob ein Antrag auf die Beihilfe Erfolg hat, lässt sich mit einem Online-Rechner der Arbeitsagentur ermitteln.
Ein Antrag auf BAB kann jederzeit gestellt werden, allerdings gibt es die Leistung nicht rückwirkend. Reicht die Beihilfe nicht aus, um die Wohnung am Ausbildungsort zu finanzieren, ist auch ein Zuschuss zu den Miet- und Heizkosten im Rahmen der Alg-II-Regelungen möglich. Grundsätzlich haben Auszubildende nur für eine Erstausbildung Anspruch auf BAB. Eine Lehre im Anschluss an ein Berufskolleg ist beispielsweise nicht förderungsfähig, entschied das Bundessozialgericht (Az.: B 7/7a AL 68/06 R). (ddp.djn/eb) Online-Rechner im Internet: babrechner.arbeitsagentur.de