Grundsätzlich müsse sich jeder selbst vor den Hauslawinen schützen. Nur in besonders schneereichen Gebieten haben die Eigentümer des Gebäudes Vorsorge zu treffen, befand die Richterin (Az.: 275 C 7022/11).

Im konkreten Fall hatte eine Frau im Hof eines Unternehmens geparkt. Von dem Firmengebäude krachten Schnee und Eisbrocken auf den Kleinwagen, der dadurch entstandene Schaden betrug rund 2000 Euro. Die Klage auf Schadenersatz gegen den Hauseigentümer wurde jedoch abgewiesen.