„Erschwerend kommt hinzu, dass wir uns dort in einem Trinkwasserschutzgebiet befinden und die Schutzplanken deshalb auf der gesamten Länge von rund fünf Kilometern aufgeschraubt werden müssen“, erklärt Thomas Mattuschka von der Bauüberwachung Süd der Niederlassung Autobahn. Das dauere dreimal so lange, als würden die Planken wie auf der Baustelle der A 13 gerammt werden können. Auf dem Abschnitt Duben-Lübbenau seien die neuen Mittelplanken bereits zu erkennen. „Sie sind 90 statt bisher 67 Zentimeter hoch und sollen verhindern, dass sie von Lkw durchbrochen werden“, erläutert der Bauüberwacher. Er hofft, dass bis Jahresende zwischen Cottbus und Vetschau alles fertig wird. Bis dahin müsse weiter mit Geschwindigkeitsbegrenzungen gerechnet werden.

Auf der knapp sechs Kilometer langen Baustelle Duben-Lübbenau auf der A 13 wird sich Ende November/Anfang Dezember allerhand tun. Trotz des vergangenen langen Winters konnten die Bauleute viel Zeit aufholen.

Anfang des kommenden Monats wird deshalb wie geplant der gesamte Verkehr auf die ausgebaute Richtungsfahrbahn Dresden wechseln. Wie bisher werden auch bis Ende 2012 in jeder Richtung zwei Fahrstreifen zur Verfügung stehen.