Das gelingt zum Beispiel, indem sie viel Seefisch essen oder jodiertes Speisesalz beim Kochen verwenden. Darauf weist der Berufsverband der Frauenärzte hin. Denn bereits ein geringer Jodmangel bei einer werdenden Mutter kann die Entwicklung des ungeborenen Kindes beeinflussen. Es beeinträchtige die Gehirnentwicklung und damit die spätere Intelligenz des Kindes. Ausgleichen lasse sich dieser Mangel nicht mehr, wenn das Kind auf der Welt ist. Das habe eine Langzeit-Studie aus Australien ergeben, erläutern die Mediziner.

Bei zu geringer Jodzufuhr ist die Funktion der Schilddrüse bei den werdenden Müttern gestört. Auch wenn ein Mangel an Jod keine spürbaren Symptome mit sich bringt - viele Stoffwechselvorgänge im Körper laufen dadurch langsamer ab. So kann die gesunde Entwicklung des ungeborenen Kindes beeinträchtigt werden.