Trotz des Fehlens einiger Spieler zeigte sich Calau von Beginn an in hohem Maße engagiert. Schon die erste Angriffsaktion des HVC überzeugte mit viel Spielverständnis. Christopher Faatz hatte Matthias Willenberg am Kreis mustergültig angespielt, der das 1:0 erzielte. Calau bestimmte die Partie und zwang die Cottbuser durch viel Laufarbeit in der Verteidigung immer wieder zu Fehlern bei deren Angriffsbemühungen. Der bestens aufgelegte Uwe Rautenberg erkämpfte sich in der Abwehr den Ball und versenkte ihn im Gegenstoß zum 8:4 (12.). Fünf Minuten später führte der HVC mit 12:6. Cottbus zeigte sich vom dynamischen Spiel der Gäste beeindruckt und fand keine Mittel, den Angriffswirbel des HVC zu unterbinden. Calau blieb bis zur Pause mit 21:14 weiterhin klar in Front.

Nach dem Wechsel stemmte sich der LHC gegen die Niederlage und verkürzte auf 24:18. Das Aufbäumen war aber nur von kurzer Dauer. Calau zog auf 30:20 davon. Der sicher geglaubte Sieg schien noch einmal ins Wanken zu geraten, als Cottbus mit einem 4:0-Lauf auf 31:25 und 32:27 verkürzte (48.). Ralf Rexhäuser leitete aber mit einer druckvollen Einzelleistung zum 33:27 den Calauer Endspurt ein (54.).

Calau: Tor: Alexander Burghardt, Torsten Borrack. Feld: Matthias Willenberg (5), Uwe Rautenberg (14/6), Ralf Rexhäuser (6), Richard Buchan (3),

Maximilian Pankau, Christopher Faatz (6), Danilo Schramm, Nico Lehmann (8).

Zeitstrafen: Cottbus: 7+1 Disqualifikation, Calau: 2.