Sollten die Gubener die Nerven behalten und im Hexenkessel bestehen, dürfte der Verteidigung von Platz zwei auch nichts mehr im Wege stehen.

Chemie-Handballerbeim Spitzenreiter



Am Sonntag trifft der SV Chemie Guben in der Landesliga Männer auf den HSC 2000 Frankfurt. Die Gastgeber sind Aufsteiger, führen aber nach drei Spieltagen die Tabelle an. Für die Chemiker wird es ein schweres Unterfangen mit den Oderstädtern, deren Team vor allem von einem enormen Erfahrungsschatz profitiert. Entscheidend wird sein, ob die Gubener in der Lage sind, ihre Angriffsschwäche abzulegen. Das Derby beginnt um 15 Uhr in der Sabinusstraße.

Aufsteiger Lok stürmtan die Tabellenspitze



Aufsteiger Lok Guben trägt dank eines sensationellen Saisonstarts vorerst die Tabellenführer-Krone in der 1. Landesklasse Niederlausitz.

Auch die zweite Mannschaft der SG Automation Cottbus konnte den Siegeszug der Gubener nicht stoppen. Doch 11:4-Erfolg klingt aber deutlicher als der Wettkampfverlauf. Vier Spiele endeten erst im Entscheidungssatz.

In drei Partien hatten die Lok-Aktiven das Glück auf ihrer Seite. Basis des Erfolgs war der Gewinn aller drei Eingangsdoppel und ein erneut bärenstark auftretendes zweites Paarkreuz mit Günter König und Jens Bäcker (je 2,5 Punkte). Klaus Wende, Alexander Rozinski, Hans-Joachim Wegener und Lothar Friedack mussten sich jeder einmal geschlagen geben (alle 1,5).

Den nächsten Auftritt des ESV gibt es am 15. November gegen Mitaufsteiger TuS Blau-Weiß Caminchen.