Laut Auffassung der Richter scheitere der Werbungskostenabzug nicht daran, dass der Arbeitnehmer nicht nur "auswärts", sondern auch am Erstwohnsitz beruflich tätig war. Die Finanzbehörde hatte das anders gesehen.
Im Rahmen der doppelten Haushaltsführung können Kosten für die Fahrt zwischen Erst- und Zweitwohnung steuerlich geltend gemacht werden. Auch die Miete für die Zweitwohnung kann als Werbungskosten abgesetzt werden. (dpa/eb)