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Fußball-Kreisoberliga
Askania Schipkau leistet sich einen Ausrutscher

Kreisoberliga. In der Fußball-Kreisoberliga Südbrandenburg steht Eintracht Ortrand nach Patzer des Kontrahenten jetzt alleine an der Spitze. Marco Kloss / mkl1

Askania Schipkau hat den ersten Ausrutscher hinnehmen müssen und überlässt Eintracht Ortrand damit die alleinige Tabellenspitze.

FSV Groß Leuthen/Gröditsch - SV Wacker Schönwalde 2:0 (1:0). Tore: 1:0 Sebastian Milke (23.), 2:0 Lars Recla (54.), Schiedsrichter: Nico Sehmisch (Uebigau), Zuschauer: 95.

Groß Leuthen begann druckvoll, ohne oft in die gefährliche Zone zu kommen. Dass im Strafraum besser nur Stürmer stehen sollten, zeigte dann Sebastian Milke, als er eine flache Eingabe von Janek Voigt vergoldete. Aber auch Schönwalde wurde gefährlicher. Ein Freistoß landete am Querbalken. Beim 2:0 gilt der Dank auch dem Schiedsrichter. Nach einem Handspiel in gefährlicher Position entschied er stark auf Vorteil und Lars Recla vollendete sehenswert aus 20 Metern zum Endstand.

TSG Lübbenau - SpVgg. Finsterwalde 2:0 (0:0). Tore: 1:0 und 2:0 Sebastian Weidemann (61./70.), Schiedsrichter: Hagen Studier (Lübben), Zuschauer: 36.

SV Aufbau Oppelhain - SV Askania Schipkau 1:1 (0:0). Tore: 1:0 Peter Maleis (68.), 1:1 Tom Fritsch (90+2.), Schiedsrichter: Sten Seliger (Finsterwalde), Zuschauer: 46.

Eine schnelle und sehr gute Partie endete am Ende Remis, worüber sich die Hausherren durchaus mehr freuten. Die Gäste vergaben im ersten Abschnitt einen Strafstoß und hatten, wie die Hausherren, beste Chancen zur Führung. Mit einem sehenswerten Freistoß brachte der Torjäger der Hausherren, Peter Maleis, die Führung aus gut 25 Metern. Das Anrennen der Gäste brachte gute Chancen mit sich, darunter ein Pfostenschuss, doch auch die Hausherren hatten Pech, als eine Chance auf der Linie geklärt wurde. In der hitzigen Schlussphase sorgte eine Unachtsamkeit von Oppelhain für den Ausgleich.

ESV Lok Falkenberg - SV Preußen Elsterwerda 2:0 (2:0). Tore: 1:0 Patrick Gebhardt (13.), 2:0 Felix Spiegel (18.), Schiedsrichter: Fred Schmidt (Lauchhammer), Zuschauer: 45.

Mit einem schmucklosen Heimsieg fährt der ESV den nächsten Dreier ein. In der ersten halben Stunde drückte die Lok-Elf mächtig auf das Tempo. Nach mehreren Chancen fiel die Führung durch Gebhardt. Kurz darauf erzielte Spiegel per Freistoß aus zentraler Position platziert das 2:0. Im zweiten Durchgang verflachte die Partie zunehmend.

SV 1885 Golßen - SV 1919 Prösen 2:0 (1:0). Tore: 1:0 Dirk Rösler (7.), 2:0 Niklas Stelter (47.), Schiedsrichter: Steffen Marx (Senftenberg), Zuschauer: 85.

Golßen übernahm von Anfang an die Spielkontrolle und Prösen zog sich weit zurück. Die erste richtig gute Chance nutzte Dirk Rösler zur Führung in der 7. Minute. Der Gastgeber erarbeitete sich weiter gute Chancen in regelmäßigen Abständen, vergab diese aber kläglich. So ging es nur mit einem 1:0, statt einem möglichen 3:0 oder 4:0, in die Halbzeit. Golßen entschied das Spiel gleich nach der Pause durch Niklas Stelter, der auf 2:0 erhöhte. Prösen versuchte es meist mit langen Bällen, hatte aber im gesamten Spiel keine nennenswerte Torchance. Golßen vergab noch einige sehr gute Chancen.

Germania Ruhland - Senftenberger FC 5:1 (1:0). Tore: 1:0, 2:0 und 3:0 Marco Nitzsche (26./62./64.), 3:1 Marcel Balke (68.), 4:1 Mike Wachs (76.), 5:1 Lucas Köckritz (79.), Schiedsrichter: Andreas Walter (Uebigau), Zuschauer: 77.

Der SFC bleibt weiterhin ohne Sieg und kann trotz gutem Beginn auch nicht zwingend genug in der Offensive auftreten, um eine wichtige Führung zu schaffen. In der Defensive standen die Gäste gut und wurde vom Gegentreffer eiskalt überrascht. Auch im zweiten Abschnitt waren die Hausherren nur punktuell gefährlich, schafften aber mit zwei Treffern innerhalb von 120 Sekunden die Vorentscheidung. Der Anschluss von Marcel Balke brachte kurz noch einmal Hoffnung, doch Ruhland schlug schnell zurück und siegte am Ende souverän.

FC Sängerstadt - 1.SV Lok Calau 1:2 (0:1). Tore: 0:1 Markus Weise (25.), 1:1 Lars Thimm (77.), 1:2 Mirko Richter (85.), Schiedsrichter: Peter Höhne (Großrössen), Zuschauer: 60.

SV Blau-Weiß Lindenau - SV Eintracht Ortrand 0:2 (0:0). Tore: 0:1 und 0:2 Michel Müller (63./87.), Schiedsrichter: Nico Birnbaum (Elsterwerda), Zuschauer: 170.

Lindenau war klar ebenbürtig und hatte in der ersten Halbzeit die besseren Chancen. Die Gäste waren im zweiten Abschnitt effektiv und kamen aus wenig Szenen zum Sieg. Torjäger Müller wurde zweimal gut in Szene gesetzt, so dass es in einem guten Spiel zum glücklichen Sieg reichte. Mit dem Erfolg im wohlwollend fairen Derby ist Eintracht Ortrand nun alleiniger Spitzenreiter.