Asahi indes spielte nur brav mit. Zum Ende des Satzes gewannen die Spremberger mehr an Sicherheit, doch war der Vorsprung des Heimteams bereits zu groß und der 21:25-Satzverlust Realität.

Satz zwei begann besser. Die Aufschläge erzielten mehr Wirkung und der KSC lag ständig in Front. Auch in der Feldabwehr wurden viele Bälle geholt. Beim Stand von 24:21 war man sich wohl zu sicher. Starke Aufschläge des Gegners ermöglichten den Berlinern, den Satz noch zu drehen und mit 25:27 für sich zu entscheiden. Der Start in den dritten Satz ging daneben, Asahi lag stets mit ein paar Punkten hinten. Doch mit zunehmender Spieldauer stabilisierte sich das Spiel, Spremberg konnte am Gegner vorbeiziehen und den Satz verdient mit 25:23 gewinnen.

Jetzt galt es, dagegenzuhalten, denn die Hausherren legten nochmals einen Gang zu. Bis zur Mitte des Satzes gelang das recht gut, doch dann brach das Annahmespiel der Gäste wieder ein. Somit hatte der KSC am Ende des Satzes mit 16:25 klar das Nachsehen und musste mit 1:3 die nächste Niederlage einstecken. Aber gerade in den Sätzen zwei und drei zeigten die Lausitzer über weite Strecken wieder beherzten Volleyball, den man lange nicht mehr gesehen hatte.

Mittlerweile liegt das Team in der Tabelle auf Platz acht und aufgrund der ausgeglichenen Liga sind es sowohl zum letzten Platz als auch zu Platz vier nur vier Punkte. Richtungweisend wird das Lausitzer Derby am kommenden Sonntag in Haidemühl sein. Zu ungewöhnlicher Zeit (19 Uhr) trifft Asahi Spremberg auf die Männer vom SV Energie Cottbus, welche derzeit Dritter in der Tabelle sind und die Generalprobe siegreich gestalteten. In der vorigen Saison gab es vor Rekordkulisse hochemotionale Duelle.

In der Landesklasse der Damen gelang Asahi II gegen Eisenhüttenstadt III mit 3:2 der erste Sieg. Vorab verlor man noch gegen Erkner III mit 1:3.