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Alle Startseite -Artikel vom 01. Oktober 2005

Cordula Mittelstädt (41) , Jugendsozialarbeiterin aus Dollenchen: „Gleich nach der deutschen Einheit habe ich meine Brieffreundin bei Köln besucht. Angenehm ist auch, dass man bei einer lauten Gesinnungsäußerung nicht gleich Gefahr laufen mus

Rüdiger Naumann (43) aus Knippelsdorf: „Für mich als Landwirt hat die Wende, beruflich betrachtet, keinen Gewinn gebracht. Stetig steigende Kosten und kaum noch Verdienst. Ich vermisse zudem im Land derzeit die Aufbruchstimmung, die noch bis 1995 mehr

Monika Baller (49) , Raumpflegerin aus Massen: „Früher hatte jeder Jugendliche bei uns eine Lehrstelle. Zukunftsängste in dem Ausmaß, wie wir sie heute leider kennen, gab es damals nicht. Auch ist seit der Wende das kollegiale Verhalten der M

Roland Prokop (40) aus Finsterwalde, zur Zeit arbeitslos: „Ich hätte nicht gedacht, dass ich nach der Wende meine Arbeit verlieren würde. Es ist sehr traurig, wenn man sieht, dass unsere Kinder und Jugendlichen keine richtigen Zukunftsaussichten mehr mehr

Andrea Grahl (34) aus Weißen: „In diesem Jahr war ich mit Familie in der Türkei. Darauf haben wir einige Zeit sparen müssen. Zwar habe ich seit zehn Jahren Arbeit, aber der Ausbau des Hauses ging vor. Ich habe Chemiefacharbeiter gelernt und w

Guido Kutzsch (36) aus Jeßnigk: „In der DDR wurde man gelenkt, musste sich um das Fortkommen weniger Gedanken machen. Das ersetzte zwar die heute oft fehlende soziale Sicherheit, doch die Geschicke in die eigenen Hände zu nehmen ist spannender. Luxus mehr

Torsten Mehlis (31) aus Grauwinkel: „Schon im Osten wurde auf die Politiker geschimpft, das ist jetzt nur noch schlimmer geworden. Früher waren wir mit weniger ganz glücklich. Heute kann man frei reisen und jegliche Güter erwerben. Doch diese

Holger Rieger (36) aus Herzberg: „Wende – das sind für mich unter anderem auch Begriffe wie Freiheit und Reisen. Mit der Öffnung der Grenzen ging auch ein lang ersehnter Traum in Erfüllung. 1998 konnte ich zum ersten Mal meine Tante in Australien mehr

Dieter Klaß (58) aus Falkenberg: „Für mich überwiegt generell das Positive. Ich beziehe regelmäßig Geld und kann somit den vorhandenen Konsum nutzen. Die tägliche Arbeitsatmosphäre ist allerdings anstrengender geworden. Künftige Probleme sehe

Hannelore Peters (55) aus Herzberg: „Ich fand die Wende an sich prima, doch viele Menschen haben sich sicher noch mehr erhofft. Allerdings hat uns der Euro noch nicht viel Gutes gebracht. Was mir sehr gut gefällt sind die vielen baulichen mehr