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| 01:37 Uhr

Arbeitslosenquote steigt im Januar wie erwartet

Forst. Die Arbeitslosenquote ist im Januar wieder angestiegen. Mit 12,6 Prozent gibt das Jobcenter Spree-Neiße den Wert für das gesamte Kreisgebiet an.

Damit waren im Januar 1027 Personen mehr arbeitslos als noch im Dezember. Im Vergleich zu angrenzenden Regionen wie Cottbus oder Elbe-Elster stehe man aber immer noch sehr gut da, heißt es in der Bilanz des Jobcenters: “Seit Bestehen des Landkreises ist dies die niedrigste Arbeitslosenquote für einen Januar.„

Einen Grund zur Beunruhigung durch den Anstieg sieht der Werkleiter des Jobcenters, Hermann Kostrewa (SPD), nicht: “Im Januar ist regelmäßig ein Anstieg der Arbeitslosenzahlen zu verzeichnen. Für uns ist es wichtig, dass wir den Anstieg aus dem Rechtskreis SGB II moderat halten konnten.„ Obwohl der Bund für 2011 deutlich weniger Eingliederungsmittel zur Verfügung stelle, sollen mit einem Maßnahmenmix diese Mittel effektiv eingesetzt werden. “Die weitere Entwicklung im Jahresverlauf bleibt abzuwarten„, so Kostrewa. In den einzelnen Bereichen des Kreises sieht die Situation auf dem Arbeitsmarkt so aus:

Guben: Die Zahl der Arbeitslosen ist im Januar um 170 auf 1960 Personen gestiegen. Das entspricht einer Arbeitslosenquote von 14,4 Prozent. Vor einem Jahr waren es noch 14,8 Prozent.

Forst: Mit 236 zusätzlichen Arbeitslosen kletterte die Gesamtzahl im Januar auf 2323 Personen. Dies entspricht einer Arbeitslosenquote von 15,6 Prozent, die nur unwesentlich unter der des Vorjahres (15,7 Prozent) liegt.

Spremberg: Mit 13,6 Prozent bleibt die Arbeitslosenquote in Spremberg weiter deutlich unter dem Wert des Vorjahres. Im Januar 2010 waren es 15,4 Prozent. Die Zahl der Arbeitslosen stieg von Dezember bis Januar um 225 auf 2342 Personen.

Cottbus: In Cottbus und Umgebung gibt die Arbeitsagentur die Arbeitslosenquote für den Januar mit 12,5 Prozent an. Das entspricht exakt dem Wert des Vorjahres. 9654 Menschen waren arbeitslos gemeldet. bob