"Die Kosten dafür liegen grundsätzlich beim Arbeitgeber", erklärt Jörg Feldmann von der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin.

Doch darf der Arbeitnehmer nicht selbst lospreschen und seine Einkäufe dem Arbeitgeber erst im Anschluss in Rechnung stellen. Der Weg geht über den Betriebsarzt. Durch Gespräche, Untersuchungen oder die Gefährdungsbeurteilung des Arbeitsplatzes könne er ermitteln, ob sich die Gesundheit des Mitarbeiters durch spezielle Arbeitsmittel verbessern lasse. Wird etwa eine Bildschirmbrille verordnet, sei der Arbeitgeber in der Pflicht. "Für ihn ist es ja letztlich auch sinnvoll, einen gesunden und motivierten Mitarbeiter zu haben", sagt Feldmann.