Um Genaueres zu erfahren lud Anja Heinrich, Landtagsabgeordnete und Vorsitzende der Stadtverordnetenversammlung Elsterwerda, die Vorsitzenden der regionalen Imkerverbände kürzlich zur Arbeitsberatung ein. Dabei wurde einer Pressemitteilung zufolge deutlich, dass neben natürlichen Ursachen, wie Witterungsverlauf und Parasitenbefall auch eine nicht bienengerechte Bepflanzung und Bewirtschaftung von öffentlichen Fluren und Gemeindeflächen zu den Ursachen der Probleme zählen. Anja Heinrich wolle den Wunsch der Imker zu einer größeren Sensibilität gegenüber ihrem Handwerk in der Stadt Elsterwerda und in der Region aufnehmen. Analog der bereits bestehenden Beschlussfassung in Elsterwerda, wo künftig bei Baumneupflanzungen noch stärker darauf geachtet werden soll, bienenfreundliche Gehölze einzusetzen, sollte dies auch anderswo gehandhabt werden. Wie im Raum Schraden bereits üblich, sollten Imkereien als orstüblich anerkannt werden. Das würde verhindern, dass zum Beispiel Nachbarn sich gegen einen Imker in ihrer Nähe aussprechen können.