Ob Muncie tatsächlich seit dem Beben vom 12. Januar unter dem Schutt begraben lag, war zunächst unklar. Nach Angaben des Senders hielten Mediziner es für möglich, dass er so lange überlebt haben könnte, da er angegeben habe, immer wieder mit Wasser versorgt worden zu sein. Die Fragen, wer ihn so lange versorgte, warum das niemandem auffiel, und warum man ihn erst jetzt aus den Trümmern befreien konnte, blieben in dem Bericht allerdings unbeantwortet. Ein Mensch kann normalerweise nur bis zu 72 Stunden ohne Flüssigkeit überleben. Der stark ausgetrocknete und unterernährte Mann mache einen sehr verwirrten Eindruck und glaube manchmal noch immer, unter den Trümmern zu liegen, hieß es. dpa/fxe