Das hat das Amtsgericht Tempelhof-Kreuzberg entschieden (Az.: 24 C 107/12).

Geklagt hatte eine Mobilfunkfirma, die einer Kundin wegen nicht gezahlter Rechnungen vorzeitig gekündigt hatte. Die Gebühren, die bis Ende der Laufzeit für die Telefonflatrate angefallen wären, sollte die Beklagte trotzdem zahlen - etwa 550 Euro. Diese Forderung sei berechtigt, entschied das Gericht. Weil die Kundin seit der Kündigung aber nicht mehr telefonieren kann, spare der Provider eventuell anfallende Betriebskosten und dürfe deshalb nur die Hälfte der Flatrategebühren einfordern.