Im ersten Schritt des Projektes werden einer Mitteilung zufolgekleinere Netze mit benachbarten größeren Kabelnetzen zusammengeführt. In diesem Zusammenhang ist eine Anpassung der analogen Programmbelegung in den genannten Orten erforderlich. Die Umstellung findet am Donnerstag, 20. Oktober, statt. Ab diesem Zeitpunkt gilt für die Orte die gleiche analoge Programmbelegung wie in Cottbus. Nahezu alle Fernsehsender ändern ihren Kanalplatz. Beispielsweise sind dann ARD auf K05, das Zweite auf K06 und der rbb auf K07 zu empfangen. Auch das Hörfunk-Angebot wird angepasst. Einige Frequenzen werden sich ebenfalls ändern.

Während der Umschaltarbeiten komme es zu kurzen Unterbrechungen des Fernseh- und des Hörfunkempfangs, so das Unternehmen.

Kabelanschlusskunden sind von der bevorstehenden Abschaltung des analogen Satellitenfernsehens am 30. April kommenden Jahres nicht betroffen. „Kabel Deutschland wird für ihre Kunden auch nach diesem Termin weiterhin analoges Kabelfernsehen anbieten“, heißt es in der Mitteilung weiter.

Das Unternehmen werde dann die nur noch in digitaler Qualität angebotenen Signale in analoge umwandeln und weiter in das Netz einspeisen. Das sei heute schon gängige Praxis bei der Einspeisung einiger Sender. Der Kunde merke nichts von einer solchen Signalumwandlung, sondern schaue wie gewohnt sein analoges Fernsehen.

Informationen zur Umbelegung sowie zur aktuellen analogen Kanalbelegung können Kunden für ihre Adresse unter dem hierfür eingerichteten Link www.kabeldeutschland.de/kanalumbelegung im Internet abfragen.

Weitere Auskünfte gibt es im Internet unter www.kabeldeutschland.de, im Service-Center unter der kostenfreien Rufnummer 0800 27 87 000 oder im Fachhandel.