Bislang ist nur an den Kreuzungen, wo jeweils zwei Bundesstraßen zusammentreffen, Dauerbetrieb.

Hintergrund der Landesforderung ist eine Studie des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft. Darin sind Unfalldaten aus Hamburg, Dresden und Leipzig ausgewertet. Ergebnis: Ohne Ampel kracht es doppelt so oft wie mit Ampel. So wären Schadensregulierungen bei Unfällen in Folge abgeschalteter Ampeln „haftungsrechtlich bedenklich“. Nur sind Dresden, Leipzig und Hamburg nicht mit Hoyerswerda zu vergleichen, sagt die Hoyerswerdaer Bürgeramts-Chefin Ingrid Stille. Das Amt will dem Land nun klarmachen, weshalb sie so denkt: „Wir halten an unserem Stil fest“, so Stille.