Januar, Stadthalle

Er ist einer der letzten großen Entertainer. Nun ist er endlich wieder zurück. Vor einem Jahr hatte Roland Kaiser aus gesundheitlichen Gründen seinen Abschied von der Live-Konzertbühne genommen.

Roland Kaiser kommt zusammen mit seiner Band auf die Bühnen zurück. "Ich fühle mich wieder so fit wie seit Jahren nicht mehr, und ich freue mich riesig , mein Leben erneut mit dem bereichern zu können, was mir seit Jahrzehnten schon am Herzen liegt: Musik und die Nähe zu meinen vielen Fans", sagt er.

Olaf Schubert

8. Februar, Stadthalle

Olaf Schubert - das Wunder im Pullunder - beherbergt einen Wust an Konzepten und Verbesserungsvorschlägen von ungeahnter Tragweite und horrende Mengen schubertscher Erkenntnis-Perlen, welche er mit messianischer Geste verkündet und selbstlos an Bedürftige verteilt.

Dort, wo andere Künstler Lösungen anbieten, bietet Schubert Stirn.

Amigos

10. Februar, Stadthalle

Bei der 20. Echo-Verleihung erhielten sie in der Kategorie "Volkstümliche Musik" den begehrtesten deutschen Musikpreis. Die Brüder Bernd und Karl-Heinz gründeten die Amigos 1970 - der Durchbruch kam erst 2006. Für den Sommer haben sie ein neues Album angekündigt.

Bondage Fairies

17. Februar, Glad-House

Als Bondage Fairies mit ihrer eigenwilligen musikalischen Mischung aus Punkrock, Indiepop und Elektro-Clash 2006 zum ersten Mal aufgetreten sind, haben viele die zwei Stockholmer Musiker nicht ernst genommen. Im Rahmen der "Cheap Italian Wine"-Tour spielten sie 100 Konzerte in ganz Europa, darunter zwei ausverkaufte Touren durch Russland und die Ukraine. Nächstes Jahr gehen die Schweden erneut auf Tour.

Bosse

19. Februar, Glad-House

Der Gitarrist und Songwriter Axel Bosse ist ein umtriebiger Musiker. Bereits mit 17 Jahren unterzeichnete er seinen Plattenvertrag bei einem Major-Label - mit seiner Schülerband. Das Album "Wartesaal" stieg Anfang 2011 direkt in die Album-Charts ein.

Zuletzt spielte Bosse im Duett mit Anna Loos von der Band Silly das Stück "Frankfurt/Oder". Nachdem das für Ende November angekündigte Konzert ausgefallen war, soll es nun endlich nachgeholt werden.

Kalkofe & Mentzel

22. Februar, Stadthalle

Spreewaldgurke trifft Furunkel. Oliver Kalkofe (Kalkofes Mattscheibe) und Achim Mentzel gehen gemeinsam auf Tournee durch den wilden Osten. Dabei springen sie gemeinsam durch DVD-Menüs und zeigen ausgewählte Kult-Clips ihrer legendären Aufeinandertreffen in Kalkofes Mattscheibe.

Corvus Corax

1. März, Glad-House

Die Mittelalter-Musiker von Corvus Corax haben mittlerweile die ganze Welt bereist - von Japan bis Mexiko, von China bis zu den USA. Sie spielten an Straßenecken und in Fußgängerzonen, in Burghöfen und Schlössern, in Clubs, Theatern, Konzertsälen und auf Festivals.

Zuletzt schufen die Mittelalter-Rocker 150 Musikern ihr Opus "Cantus Buranus", eine Neuvertonung von Texten aus der mittelalterlichen Handschrift "Carmina Burana".

Adoro

6. März, Stadthalle

Das Musikprojekt Adoro sind fünf junge Opernsänger. Das Besondere: Die Sänger wurden aus 200 Bewerbern ausgewählt. Musikalisch bewegt sich Adoro zwischen Hoch- und Popkultur.

Die Musik verbindet Elemente der Oper mit deutschsprachigen Popsongs, wie z. B. "Liebe ist alles" von Rosenstolz oder "Irgendwie, irgendwo, irgendwann" von Nena mit großem Sinfonieorchester.

Kurt Krömer

16. März, Stadthalle

Der nackte Wahnsinn - Kurt Krömer aus Neukölln kehrt zu seinen Wurzeln zurück. "Ruff uff die Bühne und dann mal gucken, watt kommt", sagte er zum Inhalt des Programms.

Der Grimme-Preisträger will nach Jahren programmierter TV- und Stadion-Auftritte seine größte Qualität wieder pflegen - die Spontanität auf der Bühne.

Yellow Umbrella

16. März, Bebel

Wer bei Yellow Umbrella aus Dresden stillstehen kann, hat entweder kein Rhythmus-Gefühl oder ist verklemmt.

Die 1994 gegründete Band mischt Reggae und Ska mit Einflüssen aus Klezmer und arabischer Musik. 2005 wiedervereint, bringen die Dresdner seitdem die Menschen ins Schwitzen.

Hello, I'm Johnny Cash

22. März, Stadthalle

Johnny Cash hat im Laufe seines Lebens etwa 500 Songs geschrieben und mehr als 53 Millionen Tonträger verkauft.

Als "Man in Black” wurde Johnny Cash zur lebenden Legende. Sein Leben - eine Achterbahnfahrt. Wenn er zur Gitarre griff und die Bühne betrat, gab er sich zu erkennen: "Hello, I'm Johnny Cash”.

Nun spielt Gunter Gabriel - dessen Leben auch ein ständiges Auf und Ab war - Johnny Cash.

Kritiker behaupten , dass Gunter Gabriel Johnny Cash auf der Bühne zum Verwechseln ähnlich sehe.

Phillip Boa

4. Mai, Glad-House

Einer der dienstältesten Indie-Helden der Republik ist wieder auf Tour. Neben den Einstürzenden Neubauten war er jahrelang einer der wenigen ernst zu nehmenden Musiker der deutschen Independent-Szene.

Seit Boa wieder gemeinsam mit der Sängerin Pia Lund auf der Bühne steht, kann er an alte Erfolge aus den 80er-Jahren anknüpfen.

Noch heute füllen Lieder wie "Container Love" oder "And then she kissed her" Tanzflächen in vielen Diskotheken.

Harry Rowohlt

6. Mai, Staatstheater

Der Hamburger Schriftsteller, Kolumnist und Schauspieler ist bekannt für seine grandiosen Bühnenauftritte.

So unterbricht er die Lesungen für Kommentare, Bemerkungen zur Zeitgeschichte, Anekdoten oder Dialoge mit dem Publikum. Gelegentlich ist Rowohlt auch in der Lindenstraße zu sehen. Ein Erlebnis.