um 11.11 Uhr vorbereiten, gibt es auch verliebte Paare, die diesen Tag als Hochzeitstag ausgewählt haben. Im Lübbenauer Rathaus wird Standesbeamtin Evelin Hennig um 11 Uhr eine Trauung vornehmen. Gemeinsam mit ihren Kolleginnen Dagmar Vogler und Stefanie Jurischka hat sie in diesem Jahr bereits 209 Ehen in Lübbenau und Vetschau geschlossen. "Heiraten im Vetschauer Stadtschloss wird immer beliebter", stellt Dagmar Vogler fest. Dort können größere Hochzeitsgesellschaften mit bis zu 70 Gästen im Rittersaal Platz finden. Und auf dem Flügel kann musiziert werden. "Auch das Freilandmuseum Lehde als Hochzeitsort wird sehr gut angenommen", sagt die Lübbenauer Standesbeamtin. Mit dem Rathaus und dem Schloss Lübbenau gibt es nun vier Orte, die sie Heiratswilligen zur Eheschließung anbieten kann.

Auch die Calauer Standesbeamtin Cornelia Becker waltet nicht nur im Rathaus ihres Amtes. In der Gutskapelle Reuden und im Herrenhaus Groß Jehser hat sie schon Ehen geschlossen. Beide Orte sind in diesem Jahr für Trauungen gewidmet worden - in Reuden fanden bereits vier statt. "Für den 11.11. ist eine Eheschließung um 13 Uhr angemeldet", sagt sie. Bei 29 Hochzeiten, die in diesem Jahr angemeldet worden sind, erwartet sie eindurchschnittliches Eheschließungsjahr in Calau.

Die Altdöberner Standesbeamtin Marlies Skomda rechnet in diesem Jahr mit 16 Trauungen, 13 Ehen sind bereits geschlossen worden. "Das ist ein kleiner Aufwärtstrend", stellt sie fest. Neben dem Rathaus und dem Bürgerzentrum im Neupetershainer Wasserturm kann auch auf Gut Geisendorf das Ja-Wort gegeben werden. Im kommenden Jahr könnte noch der Altdöberner Park dazukommen. "Vielleicht gibt es dann wieder einen Aufwärtstrend", hofft sie. Da eine Eheschließung am Hauptwohnsitz angemeldet werden muss, weiß sie, dass einige Paare gegenwärtig andere Orte für den schönsten Tag in ihrem Leben aussuchen. Dennoch: Eine Trauung wird ihre Kollegin Marén Gebauer-Liesk am 11.11. im Rathaus vornehmen.