So waren die Leistungen auf den Sportplätzen noch recht bescheiden. Größtenteils setzten sich dabei die Favoriten durch.

FSV Groß Leuthen/Gröditsch - SG Walddrehna/Golßen 3:1 (1:1). In einem sehr zerfahrenen Spiel gingen die Gäste früh in Front. Torschütze Dirk Wolff schied später mit einer Gesichtsverletzung aus. Den Favoriten brachten Strafstöße ins Spiel zurück. Die Spielgemeinschaft ging dabei etwas zu forsch in die Zweikämpfe. So verwandelte Mario Feldner einen Elfmeter vor der Pause und nach Wiederanpfiff einen weiteren Strafstoß zum 2:1. In einem weiterhin von beiden Seiten schwachen Spiel erzielte Dirk Kaffler für die Platzherren den dritten Treffer.

FSV Rot-Weiß Luckau - SG Lübben 3:1 (0:1). Nach guten ersten zehn Minuten verflachte die Partie. Als Lübben durch einen von René Teuber verwandelten Strafstoß in Führung ging, lief beim Gastgeber nichts mehr zusammen. Lübben schlug daraus aber kein Kapital. Wie verwandelt kam Luckau nach der Pause zurück aufs Feld. Das Team agierte viel couragierter und der Ausgleich von Heiko Genilke ließ nicht lange auf sich warten. Die weiteren Luckauer Angriffsbemühungen belohnte Jan Niechciol in seinem ersten Altligaspiel überhaupt. Rot-Weiß traf anschließend noch Latte und Pfosten, ehe Silvio Deger den 3:1-Endstand erzielte.

SV Calau - Blau-Weiß Straupitz 1:3 (0:0). Der SV begann in Unterzahl und zog sich weit in die eigene Defensive zurück. So hatten es die überlegenen Gäste schwer, sich richtige Chancen zu erspielen. Als Calau später vollständig wurde, drängte Straupitz noch mehr. Sten Fischer erzielte das 0:1 und kurz darauf erhöhte Ronny Pöschk auf 0:2. Doch die tapferen Gastgeber gaben nicht auf. Mit dem Anschlusstor von Frank Raschick schöpften sie neue Hoffnung. Die große Möglichkeit zum Ausgleich vergab Calau aber. Im Gegenzug markierte Sten Fischer den 1:3-Endstand.

Blau-Weiß Lubolz - SKV Uckro 1:2 (1:1). Lubolz hatte von Beginn an spielerische Vorteile, doch viele technische Fehler brachten Uckro immer wieder ins Spiel. Reymund Lange erzielte das 0:1 (22.). Danach vergaben beide Mannschaften zahlreiche Möglichkeiten leichtfertig. Fast mit dem Pausenpfiff gelang Sven Tillich per Kopf das 1:1. In Hälfte zwei verflachte die Begegnung und es pegelte sich auf ein Remis ein. Doch kurz vor Ende nutzte Christian Druschke einen Lubolzer Abwehrfehler zum etwas glücklichen Siegtreffer.

SSV Lübbenau - Eintracht Wittmannsdorf 2:1 (0:0). Bis in die zweite Halbzeit hinein schien es so, als wollten keine Tore fallen. In dem ausgeglichenen Spiel vergaben beide Mannschaften zahlreiche Möglichkeiten. Zwei gute Torleute oder die eigene Schussschwäche verhinderten Zählbares. In der 60. Minute war dann SSV-Stürmer Silvio Müller einmal ungedeckt und schon stand es 1:0. Die Gäste drängten zu ungestüm auf den Ausgleich und liefen in einen Konter. Birger Cecelka traf sicher zum vorentscheidenden 2:0. Die Wittmannsdorfer hatten auch in der restlichen Zeit noch ihre Chancen. Das Anschlusstor von Steffen Schulz fiel aber zu spät.

1. SV Lok Calau - SV Blau-Weiß Lieberose 5:1 (4:0). Lok begann sehr offensiv und nach 20 Minuten stand es schon 4:0. Frank Steinert, Maik Dittmann, Thomas Kaltschmidt und Enrico Ullrich waren erfolgreich. Im Gefühl des hohen Vorsprungs ließ Calau anschließend erheblich nach. Lieberose befreite sich etwas aus der Umklammerung. Nach der Pause gelang Hartmut Becker das 5:0. Mit dem Schlusspfiff erzielte Adriano Hille das Ehrentor für die Blau-Weißen.