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| 02:47 Uhr

AG Biosphäre sucht Verbindungskorridor

Herzberg/Senftenberg. Das Herausstellen klarer Alleinstellungsmerkmale und möglicher geografischer Ausbreitungen eines "Biosphärengebietes Niederlausitz" sowie eines geeigneten Verbindungskorridors zwischen den bisher bestehenden Naturparken Niederlausitzer Heidelandschaft und Niederlausitzer Landrücken hat die gleichnamige Arbeitsgruppe auf die Agenda ihrer nächsten Zusammenkunft gesetzt. In der AG, getragen von den Landkreisen Dahme-Spreewald, Elbe-Elster und Oberspreewald-Lausitz, sind in der vorigen Woche in Senftenberg erste Ansätze besprochen worden, informiert die Pressestelle der Kreisverwaltung. red/gb

Geplant sei auch, die Öffentlichkeit umfangreich in den Diskussionsprozess einzubeziehen. So werden unter anderem Gespräche mit Forst- und Landwirten gesucht und regelmäßig stattfindende Stammtische genutzt, die die Entwicklungen hinsichtlich des angestrebten "Biosphärengebietes Niederlausitz" thematisieren.

Der Arbeitsgruppe "Biosphäre Niederlausitz" gehören Vertreter der Landkreise, der Kuratorien und Verwaltungen der Naturparke Niederlausitzer Heidelandschaft und Niederlausitzer Landrücken sowie des Brandenburger Ministeriums für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz an. Aufgabe der AG ist es, die Bildung eines Unesco-Biosphärengebietes aus den beiden Naturparken vorzubereiten. Im Ergebnis soll ein Antrag beim deutschen Nationalkomitee für das Unesco-Programm "Der Mensch und die Biosphäre" (MAB) eingereicht werden.

Das nächste Treffen der AG "Biosphäre Niederlausitz" findet am Donnerstag, 10. Oktober, in Lübben statt.