Fusions-Hin und -Her. Die Sonnewalder Stadtverordneten wollen eine Studie, die die Vor- und Nachteile einer solchen Zusammenarbeit mit dem Amt Kleine Elster prüfen sollte, nicht zur Hälfte mitfinanzieren. Damit ist der Fahrplan, die Stadt ab 1. Januar 2012 zur fünften Kommune im Amt Kleine Elster zu machen, durchkreuzt. Ende des Monats rudern die Sonnewalder zurück und wollen ihre Ablehnung zur Fusionsstudie noch einmal überdenken.

Neue musikalische Note. Das Eröffnungskonzert zum ersten Finsterwalder Kammermusikfestival geht am 1. April erfolgreich über die Bühne. Das Bläserquintett Ménage á Cinq sorgt im Saal des Logenhauses für ein besonderes Musikerlebnis. Vier weitere hochkarätige Konzerte folgen bis Monatsende.

Tankstelle ausgeraubt. Die Tankstelle an der Bundesstraße in Lieskau wird am 3. April zum Schauplatz eines schweren Raubes. Zwei maskierte Personen betreten den Verkaufsraum und erbeuten mit vorgehaltener Pistole die gesamten Einnahmen - eine dreistellige Summe. Die Täter flüchten.

Brandstifter gefasst. Die Polizei macht einen 28-jährigen Mann dingfest, der in Sonnewalde von Januar bis März mindestens vier Brände gelegt hat. Der Sachschaden war nie hoch, aber die Gefahr, dass Schlimmeres hätte passieren können, groß. Einmal brannte es nahe eines Wohnhauses.

In die Bonner Zentrale. Am 13. April bekommt das Werk Doberlug-Kirchhain der Heeresinstandsetzungslogistik (HIL) GmbH - einer der größten Arbeitgeber der Region - einen neuen Werkleiter. Peter Beuckmann folgt Alfred Eden, der nach fast sechs Jahren in der Lausitz in die Bonner Zentrale der HIL GmbH wechselt. Er hat entscheidenden Anteil daran, dass das Doberluger Werk fit für die Zukunft ist.

Schulsterben befürchtet. "Im Amt Kleine Elster droht ein Schulsterben" titelt die Finsterwalder Rundschau am 15. April. Möglicherweise wird von den drei Grundschulen in Massen, Sallgast und Crinitz am Ende nur noch eine übrig bleiben. Mit diesem Szenario erschrecken Gerald Boese vom Staatlichen Schulamt in Cottbus und Marlis Eilitz vom kreislichen Schulverwaltungsamt Eltern, Lehrer und Kommunalpolitiker in Massen.

Blickfang Altar. Mit Hilfe der Ostdeutschen Sparkassenstiftung, der Sparkasse Elbe-Elster und weiteren Förderern ist der Altar der Frankenaer Kirche aus dem Jahr 1696 wieder zum Blickfang geworden. Rund 25 000 Euro hat dessen Restaurierung gekostet.

Ostergeschenk für Rückersdorf. Die Gemeinde Rückersdorf bekommt knapp 500 000 Euro vom Landesamt für ländliche Entwicklung, Landwirtschaft und Flurneuordnung. Diese Förderung der integrierten ländlichen Entwicklung (ILE) ist für Rückersdorf ein echtes Ostergeschenk. "Mit diesem Geld können wir die Renovierung der ehemaligen kleinen Grundschule zum Kita-Gebäude und die Freiflächengestaltung mit Spielplatz zur Betreuung von Kindern über drei Jahre ermöglichen", teilt Andreas Dommaschk, Amtsdirektor im Amt Elsterland, mit. Weitere 150 000 Euro gibt es von der Investitions- und Landesbank (ILB) für die U 3-Förderung. Das bisherige Gebäude der Kita, die in Trägerschaft des DRK mit dem Mehrgenerationenhaus unter gleichem Dach betrieben wird, ist marode.

Naturerlebnis für Schüler. Natur zum Erleben und Lernen bietet das neu gestaltete Freigelände an der Heinz-Sielmann-Grundschule Crinitz. Von Grau zu Grün, von langweilig zu spannend hat sich der Schulhof in Crinitz gewandelt. Die abwechslungsreiche Landschaft um Kita, Schule und Turnhalle entstand unter der Regie des Fördervereins "Haus der fröhlichen Kinder Crinitz". 56 000 Euro sind in das Naturerlebnisgelände geflossen.

Längere Frist. Einstimmig geben die Stadtverordneten von Doberlug-Kirchhain dem Lehrschwimmbecken im Sportzentrum noch eine Frist bis 30. Juni 2012. Dann wollen sie aus Kostensicht über den endgültigen Weiterbetrieb entscheiden.