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| 16:07 Uhr

Unternehmerreisen
Wer nicht wagt, der nicht gewinnt – Unternehmerreisen als Chance für internationale Erfolge

Svetlana Hilbrich und Ricardo Auge von der uesa GmbH auf dem Gemeinschaftsstand auf der Kursker Messe.
Svetlana Hilbrich und Ricardo Auge von der uesa GmbH auf dem Gemeinschaftsstand auf der Kursker Messe. FOTO: IHK / Paul Smerda
Viele Südbrandenburger Industrieunternehmen möchten künftig ihre Geschäfte im Ausland ausbauen. Vor allem Absatzmärkte in Osteuropa sind beliebt.

Die uesa GmbH schreibt mit dem Bau von Elektro- und Schaltanlagen bereits seit 1990 Erfolgsgeschichte. Seinen Sitz hat das Unternehmen in der beschaulichen Stadt Uebigau-Wahrenbrück im Landkreis Elbe-Elster – seine Produkte liefert es jedoch in die ganze Welt.

In Deutschland tritt das Traditionsunternehmen derzeit maßgeblich als Direktlieferant für Stadtwerke, Energieversorger und Industriebetriebe auf. Mit der Fertigung von Schalt- und Automatisierungsanlagen hat sich die uesa GmbH zudem auf dem osteuropäischen und russischen Markt etabliert. Dort tritt sie auch seit mehr als zehn Jahren als Produktionspartner für größere deutsche Unternehmen auf.

Wie es dazu kam? Der Modernisierungsbedarf in Russland wäre groß und Produkte „Made in Germany“ hätten international ein hohes Ansehen in der Branche. Man hätte neue Märkte erschlossen, um ein weiteres Unternehmenswachstum zu ermöglichen. Auch die Industrie- und Handelskammer Cottbus rät zur Internationalisierung, da so die Abhängigkeit von einem einzigen Markt verringert und das unternehmerische Risiko gestreut wird. Darüber hinaus profitiere die uesa GmbH, so Produktmanager Auge, auch vom kulturellen Austausch.

Seit dem Beginn seiner Ausbildung vor zwanzig Jahren ist Ricardo Auge bei der uesa GmbH beschäftigt. Neben seiner aktuellen Tätigkeit als Produktmanager für Mittelspannungsschaltanlagen ist er für die Koordination des Exportgeschäfts verantwortlich. Im Juni 2018 nahm er an einer von der IHK Cottbus organisierten Unternehmerreise in das russische Kursk teil.

Die Erwartungen des Lausitzer Unternehmens, Geschäftskontakte zu erweitern, wurden mehr als erfüllt. Ricardo Auge zeigt sich durchweg zufrieden: „Alles funktionierte reibungslos und wir konnten einige interessante Gespräche führen. Die Reise half uns, ein besseres Gefühl für den Markt zu bekommen.“ Dank der Herzlichkeit der russischen Vertreter habe er sich sofort willkommen und wohl gefühlt. Der Produktmanager knüpfte vielversprechende Kontakte, die dem Unternehmen zukünftig nützlich sein können. Im Zeitalter digitaler Kommunikation setzt er auf persönlichen Kontakt: „Nur so kann man Vertrauen aufbauen und den Grundstein für eine funktionierende Geschäftsbeziehung legen.“ Neben dem Kennenlernen potenzieller Geschäftspartner empfand der Repräsentant der uesa GmbH auch den Austausch mit den weiteren Teilnehmern der Unternehmerreise als Bereicherung.

Zukünftig will die uesa GmbH nun auch den russischen Großhandel anvisieren. Im November 2018 nimmt Produktmanager Ricardo Auge zudem erneut an einer von der IHK Cottbus organisierten Delegationsreise teil. Ziel ist Kanada. „Ich möchte gern mehr über die technischen Hintergründe in dem nordamerikanischen Staat erfahren und ich bin gespannt, wie die Kanadier ticken. Interkulturelles Verständnis ist das A und O in einer globalisierten Welt und oft der Schlüssel zum Erfolg.“ Als Tipp gäbe er anderen Unternehmen vor allem eines mit: „Durchhalten – denn im Exportgeschäft braucht man oft einen langen Atem.“ Und lachend fügt er hinzu: „Für den Schritt ins Ausland gibt es kein Patentrezept“. Geeignete Partner zu finden, Vertrauen aufzubauen, die Bedürfnisse potenzieller Kunden zu verstehen und darauf einzugehen, erfordere Zeit und Flexibilität.

Natürlich gäbe es immer wieder Herausforderungen, aber, da ist sich der Produktmanager sicher, „mit diesen wächst man“. Branchenspezifische Anforderungen der jeweiligen Länder erfordern oft ein Umdenken. Wer bereit ist, über den Tellerrand zu schauen, profitiert davon immer. In einem globalen Markt zu arbeiten, ist eine Chance, den eigenen Horizont zu erweitern.

Die mehr als 300 Mitarbeiter des Südbrandenburger Traditionsunternehmens haben das verinnerlicht. Für ihren unternehmerischen Erfolg, ihre Innovation und Investitionen wurde der uesa GmbH kürzlich den Zukunftspreis 2018 verliehen.

Die nächste geförderte Delegationsreise geht nach Kanada, einem wichtigen Exportmarkt für Brandenburger Unternehmen, der durch das Freihandelsabkommen CETA nun noch interessanter wird.

Um auch dabei zu sein, können Sie sich noch bis 14.09.2018 unter www.cottbus.ihk.de/unternehmerreisen informieren und anmelden.


Auf der Website der IHK Cottbus können sich interessierte Unternehmen über die Möglichkeiten einer Unterstützung beim Schritt ins Ausland sowie über Details der kommenden Unternehmerreise nach Kanada informieren. Die Südbrandenburger Kammer hat die Außenwirtschaftsoffensive Südbrandenburg ins Leben gerufen, um Unternehmer mit Lust auf internationale Herausforderungen und Erfolge bestmöglich zu fördern.

www.cottbus.ihk.de

www.cottbus.ihk.de/fit-ins-ausland

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