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| 14:55 Uhr

DRK-Kreisverband Lausitz
Rund um die Uhr für Fahrgäste auf Tour

Mit speziell ausgerüsteten Fahrzeugen bringen die geschulten Mitarbeiter des DRK-Fahrdienstes Passagiere aus Südbrandenburg pünktlich und freundlich an ihr Ziel.
Mit speziell ausgerüsteten Fahrzeugen bringen die geschulten Mitarbeiter des DRK-Fahrdienstes Passagiere aus Südbrandenburg pünktlich und freundlich an ihr Ziel. FOTO: DRK-KV Lausitz
Senftenberg. Der Fahrdienst des DRK-Kreisverbandes Lausitz e.V. bringt pro Jahr 55.000 Passagiere zuverlässig an ihr Ziel und ist dabei längst nicht nur in Südbrandenburg unterwegs.

Der DRK-Fahrdienst macht Menschen mobil. Jährlich transportieren die Fahrzeuge des DRK-Kreisverbands Lausitz e.V. rund 55.000 Fahrgäste kreuz und quer durch den Süden Brandenburgs und häufig auch weit über die Grenzen der Region hinaus. Insgesamt legt der Fahrdienst pro Jahr beachtliche 1.500.000 Kilometer zurück.

„Wir machen Sie mobil“ steht in großen Lettern auf den weißen Fahrzeugen des DRK-Fahrdienstes. Das Motto ist Programm. 45 Autos mit dieser Aufschrift sind in Südbrandenburg im Einsatz. Sie bringen Fahrgäste zum Arzt oder ins Krankenhaus, fahren sie zur Dialyse oder in eine Erholungs- und Rehaeinrichtung. Auch Touren zu Ausbildungsstätten und zur Arbeit stehen auf dem Fahrplan der Rot-Kreuz-Mitarbeiter.

Manche Fahrgäste nutzen die Dienste des DRK nur einmalig, weil sie zum Beispiel zu einem wichtigen Facharzttermin in Dresden oder Berlin nicht selbst fahren können. Andere sind regelmäßig mit dem Fahrdienst unterwegs, um von zu Hause oder vom Wohnheim zu ihrer Beschäftigung in der Werkstatt für Behinderte zu kommen beziehungsweise ins Tageszentrum nach Klettwitz.

Der Fahrdienst ist der Helfer für alle, die wegen einer vorübergehenden oder dauerhaften Behinderung nicht selbst fahren können, aber mobil sein wollen. „Wir fahren Sie auch dann, wenn Sie einen starken Partner für die Sicherstellung Ihrer Mobilität im Alltag benötigen“, erklärt das Fahrdienst-Team.

Die Fahrerinnen und Fahrer des 60-köpfigen Teams sind speziell ausgebildet und gehen auf die jeweiligen Bedürfnisse und Wünsche ihrer Kunden ein. „Unsere Mitarbeiter sind geschult und wir legen besonderen Wert auf Empathie und Einfühlsamkeit“, sagt Ronald Dorczok vom DRK-Fahrdienst. Viele Autos des Fuhrparks verfügen über eine spezielle Ausstattung, damit die Fahrgäste je nach Bedarf auch im Liegen oder auf einem Tragestuhl befördert werden können oder damit genügend Platz für die persönlichen Hilfsmittel der Passagiere ist. „Ganz besonders gefragt sind unsere Rollstuhlfahrzeuge. Sie verfügen über eine Rampe. Dadurch können die Rollstuhlfahrer direkt ins Fahrzeug fahren und während der Fahrt in ihrem Rollstuhl sitzen bleiben. Das ist sehr angenehm. Auch das überwinden von Hindernissen für Rollstuhlfahrer durch den Einsatz von Tragestühlen ist eine Erleichterung im Alltag“, erklärt Ronald Dorczok.

Der Fuhrpark des Lausitzer DRK umfasst nicht nur Pkw, sondern auch Transporter und Busse mit 18 beziehungsweise 38 Sitzen. Dadurch können die Mitarbeiter ganz flexibel auf die vielen verschiedenen Anforderungen reagieren. Die Busse werden ab und an von Kindergartengruppen oder Schulklassen für einen Ausflug gebucht.

Dafür, dass die passenden Fahrzeuge zur richtigen Zeit bereitstehen und die Fahrgäste sicher und zuverlässig an ihr Ziel bringen, sorgt das Team in der Fahrdienstzentrale an der Hörlitzer Straße in Senftenberg. Von 6 bis 16.30 Uhr nehmen die Mitarbeiter in der Disposition Aufträge entgegen und stellen die Touren zusammen.

Der DRK-Kreisverband bietet eine praxisnahe Ausbildung – ganz im Sinne des Patienten.
Der DRK-Kreisverband bietet eine praxisnahe Ausbildung – ganz im Sinne des Patienten. FOTO: DRKS / A. Zelck

Die Angebote des Fahrdienstes können von jedem genutzt werden. Bei einer ärztlichen Verordnung rechnet der Kreisverband die Kosten direkt mit der Krankenkasse ab. Für private Fahrten erstellen die Mitarbeiter gern ein Angebot. Auch Krankenhäuser sowie Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen greifen auf den DRK-Fahrdienst zurück, um ihre Patienten zu befördern. Und natürlich stehen die Mitarbeiter auch für Familien zur Verfügung, die ihre Angehörigen nicht selbst zur Betreuung in die Tagespflege bringen können. Weil die Leistungen des Fahrdienstes so stark gefragt sind, baut der Kreisverband sein Angebot weiter aus. Ab Anfang 2019 wird es auch einen eigenen Fuhrpark in Herzberg/Elster geben. Damit ist das DRK künftig noch näher bei seinen Kunden und für die Menschen zwischen Senftenberg und dem Elbe-Elster-Kreis im Einsatz.

Mit dem DRK im Job durchstarten

Neue Altenpflegeschule und Bildungszentrum für Fachkräfte-Nachwuchs

Der DRK-Kreisverband Lausitz e.V. engagiert sich aktiv für die Gewinnung von Fachkräften. Anfang Oktober ist an der neuen Altenpflegeschule in Senftenberg die erste Klasse begrüßt worden.

24 junge Menschen werden in dem Bildungszentrum an der Schillerstraße unter dem Dach des DRK zu staatlich anerkannten Altenpflegerinnen und Altenpflegern ausgebildet. Damit setzt der Kreisverband ein deutliches Zeichen gegen den Fachkräftemangel in der Region.

Damit die jungen Menschen bestens auf die Arbeit in Pflegeheimen, ambulanten Pflegediensten und anderen Einrichtungen vorbereitet werden, lernen sie zum einen bei Lehrkräften mit langjähriger Berufserfahrung. Zum anderen erfolgt die Ausbildung sehr praxisnah – ganz im Sinne des Patienten. Direkt in der Altenpflegeschule gibt es im Pflegekabinett und an Pflegepuppen reichlich Gelegenheit zum Üben. Zudem absolvieren die Schüler mehrere Praktika und profitieren dabei von einer großen Auswahl an Plätzen in den verschiedenen Einrichtungen unserer Kooperationspartner.

Während ihrer 36-monatigen Ausbildung beziehungsweise Umschulung erhalten die Altenpflegeschüler Unterricht in vier zentralen Lernbereichen, die in einzelne Lernfelder aufgegliedert werden. Schwerpunkte bilden neben „Aufgaben und Konzepte in der Altenpflege“, die „Unterstützung bei der Lebensgestaltung“, „Rechtliche und institutionelle Rahmenbedingungen“ sowie „Altenpflege als Beruf“.

Das neue Bildungszentrum in Senftenberg ist nicht nur eine Adresse für Altenpflegeschüler. Nach Absolvierung der Ausbildung oder Umschulung bietet das DRK-Bildungszentrum interessante Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten. So können sich Interessierte zur Praxisanleiter*in, zur Verantwortlichen Pflegefachkraft nach (§71 SGB XI) oder in Palliativ Care für Pflegende qualifizieren. Erwerbslose oder Geringqualifizierte haben beim DRK die Chance, einen Pflegebasiskurs, einen Qualifizierungskurs für sozialversicherungspflichtige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in alltagsunterstützenden Angeboten (nach §45 b Abs. 1 Ziffer 4 SGB XI im Land Brandenburg) beziehungsweise einen Kurs zur Betreuungskraft (§ 53 c SGB XI) zu besuchen.

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