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| 14:10 Uhr

Hunde als besondere Spürnasen im Einsatz
Retter auf vier Pfoten

 Die Gründungsmitglieder der Rettungshundestaffel Finsterwalde des DRK-Kreisverbands Lausitz: Grit Schreiber mit Cody (Labrador), Andre Wagner mit Missy und Birgit Wagner mit Sheri (v.l.). (Foto: Simone Neumann)
Die Gründungsmitglieder der Rettungshundestaffel Finsterwalde des DRK-Kreisverbands Lausitz: Grit Schreiber mit Cody (Labrador), Andre Wagner mit Missy und Birgit Wagner mit Sheri (v.l.). (Foto: Simone Neumann) FOTO: DRK Kreisverband Lausitz e.V. / Simone Neumann
Wenn Polizei und Feuerwehr im Einsatz an ihre Grenzen kommen, sind Rettungshunde ein gefragter Partner. Ihre Spürnasen sind millionenfach besser und können nicht durch technische Geräte ersetzt werden.

Wenn Cody, Limit, Sheri oder Faya gerufen werden, schweben vermisste Personen in Lebensgefahr. Dann sind die Spürnasen der Rettungshundestaffel Finsterwalde neben Polizei und Feuerwehr ein wichtiger Bestandteil der Rettungskette in den Landkreisen Elbe-Elster und Oberspreewald-Lausitz. Mit dabei ist meist auch Staffelleiter Andre Wagner, der als Einsatzleiter tätig ist. „Ich verbringe fast meine gesamte Freizeit für unsere tolle Bereitschaft, da muss man schon ein bisschen verrückt sein“, gibt er offen zu. Die Leidenschaft für Hunde teilt er mit Grit Schreiber und seiner Frau Birgit, die sich als Ausbilderinnen ebenfalls ehrenamtlich für die Rettungshundestaffel engagieren. Gemeinsam hatten die drei Hundebesitzer 2009 die Idee, eine Rettungshundestaffel in Finsterwalde zu gründen. Heute sind in der Staffel des DRK-Kreisverbands Lausitz 22 Mitglieder mit 23 Hunden aktiv. „Unser Team ist wie eine kleine Familie“, freut sich Andre Wagner über den Zusammenhalt.

Dabei gibt es nicht die eine Rasse, die besonders als Rettungshund geeignet ist, sondern der Arbeitswillen und die Kondition des Hundes seien ausschlaggebend. Typische Rettungshunderassen sind beispielsweise Australien Shepherd, Labrador, Golden Retriever oder der Schäferhund. „Bis ein Hund als Rettungshund in den Einsatz gehen kann, vergehen zwei bis drei Jahre für die Ausbildung“, erläutert der Staffelleiter. Mehrmals pro Woche wird in Finsterwalde trainiert. Stolz ist man besonders auf einen Personenspürhund, sogenannte Mantrailer. „Die Nase des Hundes ist millionenfach besser als die des Menschen und kann nicht durch technische Geräte ersetzt werden“, sagt Andre Wagner.

Spezielle Anforderungen werden jedoch nicht nur an den Rettungshund gestellt, sondern auch an seinen Halter. Er muss unter anderem belastbar und teamfähig sein und sich ehrenamtlich engagieren wollen. Darüber hinaus sind Helfer auch ohne Hund herzlich willkommen.

Wer die Rettungshundestaffel unterstützen möchte, kann dies in Form einer Hundepatenschaft tun. Weitere Informationen dazu unter www.rhs-patenschaft.de .

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Wollen auch Sie die vielfältige Arbeit des DRK-Kreisverbands Lausitz unterstützen, die unter anderem die ambulante und stationäre Altenhilfe, die Behindertenhilfe, die Kinder- und Jugendhilfe, den Rettungsdienst, den Fahrdienst und die Wasserwacht im Landkreis Oberspreewald-Lausitz und Elbe-Elster umfasst? Über eine Spende würden wir uns freuen.

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