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Das Klinikum Niederlausitz erweitert seine Kapazitäten
Mit Weitblick in die Zukunft

FOTO: Rasche FOTOGRAFIE / Steffen Rasche
Das Klinikum Niederlausitz und seine Tochtergesellschaften sind auf künftige Anforderungen im Gesundheitswesen vorbereitet.

Moderner OP-Trakt verkürzt Wartezeiten

Im Zuge des geplanten Neubaus der Notaufnahme entsteht in Senftenberg auch ein weiterer OP-Trakt. Der jetzige Operationsbereich ist seit Ende der 90er-Jahre in Betrieb. Seither ist die Anzahl der medizinischen Eingriffe kräftig gestiegen. Um für das jetzige und in Zukunft zu erwartende OP-Aufkommen bestens ausgestattet zu sein, schafft das Klinikum nun weitere Kapazitäten. Für die Patienten verkürzen sich dadurch die Wartezeiten auf einen Operationstermin. Mit dem modernen OP-Trakt können Eingriffe künftig nicht nur besser geplant und koordiniert werden, auch die Arbeitsbedingungen für die Mitarbeiter verbessern sich.

Ab 2019 wächst die neue Notaufnahme

Im kommenden Jahr wird der erste Spatenstich für die nächste medizinische Großinvestition in Senftenberg gesetzt: Ende 2019 startet der Bau der neuen Notaufnahme. In diesem Zuge sind bis Ende 2023 auch ein neuer OP-Trakt und die ITS-/IMC-Erweiterung geplant. Ziel ist die Errichtung einer zukunftsfähigen, den aktuellen und zu erwarteten Bedürfnissen angepasste Notaufnahme, um für die Patienten eine noch bessere Versorgung zu gewährleisten.

Wartezeiten sollen weiter verkürzt werden

Mit den neuen räumlichen Bedingungen sollen unter anderem die Wartezeiten weiter verkürzt und bessere Rahmenbedingungen für die medizinische Versorgung im akuten Notfall geschaffen werden. Des Öfteren kommen Patienten auch ohne gravierende Notlage in die Notaufnahmen und sorgen dort zum Teil für chronische Überlastung. Deshalb soll künftig eine Bereitschaftspraxis für die kassenärztliche Versorgung ermöglicht werden.

Wohnortnahe Versorgung langfristig gesichert

Mit der Investition sichert das Klinikum Niederlausitz langfristig die wohnortnahe Versorgung von Patienten in Senftenberg und Umgebung. Denn der Gemeinsame Bundesausschuss von Ärzten, Krankenhäusern und Krankenkassen hat bundesweit die Reduzierung der Notaufnahmen beschlossen und die Kriterien für künftige Notfall-Krankenhäuser verschärft.

Optimale Behandlungsstrukturen

Mit der neuen Notaufnahme ist das Klinikum Niederlausitz bestens für die Anforderungen der Zukunft aufgestellt und schafft optimale Behandlungsstrukturen. So können sich Patienten besonders in kritischen Situationen jederzeit gut versorgt und aufgehoben fühlen.

Neue Rettungswache im künftigen „Gesundheitsspeicher“:Das Gesundheitszentrum baut für die Zukunft

In der ehemaligen Dampf- und Schneidemühle in Senftenberg gegenüber vom Klinikum wächst der neue „Gesundheitsspeicher“ heran. Das Großprojekt hat ein Gesamtvolumen von rund 6,2 Millionen Euro. In der unteren Etage des künftigen „Gesundheitsspeichers“ entsteht die neue Rettungswache mit hervorragenden Bedingungen für die Einsatzkräfte und Top-Ausstattung: In einer Halle ist ausreichend Platz für drei Rettungsfahrzeuge sowie einen Notarztwagen und zwei Reservefahrzeuge eingeplant. Außerdem werden moderne Arbeits- und Sozialräume eingerichtet. Bereits Ende dieses Jahres geht die Rettungswache in Betrieb. Mitte 2019 wird der „Gesundheitsspeicher“ insgesamt fertig gestellt.

Unter seinem Dach halten dann nicht nur die Verwaltung des Klinikums Einzug, sondern auch Arztpraxen, ein Fachgeschäft für Sanitätsbedarf, sowie Praxen für Logopädie und Ergotherapie

Im März 2018 haben Uwe Böttcher, Geschäftsführer des Klinikums Niederlausitz und des Gesundheitszentrums Niederlausitz, OSL-Landrat Siegurd Heinze und Notfallsanitäter René Perschnick gemeinsam den Grundstein für die neue Senftenberger Rettungswache gelegt
Im März 2018 haben Uwe Böttcher, Geschäftsführer des Klinikums Niederlausitz und des Gesundheitszentrums Niederlausitz, OSL-Landrat Siegurd Heinze und Notfallsanitäter René Perschnick gemeinsam den Grundstein für die neue Senftenberger Rettungswache gelegt FOTO: Klinikum Niederlausitz

Praxisluft für angehende Mediziner: Studenten freuen sich aufs Lernen im Klinikum Niederlausitz

Die Klinikum Niederlausitz GmbH engagiert sich für den Fachkräftenachwuchs. Seit Januar 2017 ist die Einrichtung Akademisches Lehrkrankenhaus der Medizinische Hochschule Brandenburg (MHB) Theodor Fontane.

Ab Oktober dieses Jahres wird sich das Klinikum an der dezentralen praktischen Lehre der MHB beteiligen. Eine Gruppe von sechs Studenten wird vom 8. bis 10. Semester praktische Ausbildungsabschnitte ihres Medizinstudiums in verschiedenen Abteilungen des Klinikums absolvieren.

Bereits seit mehreren Monaten bereitet sich das „Ausbildungsteam“ der Klinik auf die Anforderungen der Akademischen Lehre vor. Lehr- und Stundenpläne sind zu entwickeln, Lehrfälle, Seminare sowie Vorlesungen vorzubereiten und Didaktik-Seminare zu besuchen. Weil die Seminargruppe klein ist, haben die Studierenden die Möglichkeit, nicht nur zuzuschauen, sondern auch praktisch tätig zu werden. Der FamilienCampus bietet ihnen zudem Lernbedingungen auf hohem Niveau und dank der engen Verzahnung mit dem Gesundheitszentrum erhalten die angehenden Mediziner sowohl Einblicke in stationäre als auch ambulante Bereiche.

Am 1. Mai haben die sechs Studierenden bereits bei einer Stipp-visite erste Einblicke erhalten. Alle sechs waren beeindruckt von dem, was sie hier gesehen, gehört und erfahren haben. Sie freuen sich auf das Praxislernen im Klinikum Niederlausitz. Als Akademisches Lehrkrankenhaus leistet das Klinikum einen Beitrag zur praktischen Ausbildung von Ärzten und hat die Chance, angehende Mediziner auf das Klinikum aufmerksam zu machen, sie für das Krankenhaus und die Region zu interessieren und die Studierenden mit Abschluss ihres Studiums als Ärzte im Lausitzer Seenland zu halten.

Bestens vorbereitet auf die neue Pflegeausbildung: Schon jetzt gibt es übergreifende Lehrveranstaltungen für alle Fachrichtungen

An der CampusSchule am FamilienCampus LAUSITZ im Schipkauer Ortsteil Klettwitz werden derzeit mehr als 200 Schüler*innen in verschiedenen Gesundheitsberufen qualifiziert. Die CampusSchule ist in der Klinikum Campus GmbH, einem Tochterunternehmen des Klinikums Niederlausitz, verortet. Neben den jährlich 25 Auszubildenden der Gesundheits- und Krankenpfleger*innen werden im Bereich der Altenpflege und Operationstechnische Assistenz weitere Gesundheitsfachkräfte für die Region ausgebildet. Schon jetzt bereitet sich die CampusSchule auf die Neuregelung der Pflegeausbildung in Deutschland vor und ist für die Ausbildung künftiger Pflegefachfrauen und Pflegefachmänner gerüstet. „Wir sind auf die neue Pflegeausbildung sehr gut vorbereitet“, sagt Simone Weber-Karpinski, Geschäftsführerin der Klinikum Campus GmbH. Schon jetzt gibt es an der CampusSchule übergreifende Lehrveranstaltungen für alle Fachrichtungen. Auch die Unterrichts- und Praxisräume sind so ausgestattet, dass diese sowohl für die Gesundheits- und Krankenpflege als auch für die Altenpflege Situationen im stationären und ambulanten Bereich abbilden. Dafür bieten die Räumlichkeiten des ehemaligen Bergmannskrankenhauses die besten Rahmenbedingungen. Im speziellen Bereich MedizinTraining üben die Auszubildenden interaktiv in der Simulation, im interdisziplinären Rahmen und durch Selbsterfahrungen. Die Räumlichkeiten wurden dazu realitätsnah für verschiedene Trainingsschwerpunkte konzipiert. Auch die Lehrkräfte der CampusSchule sowie die Praxisanleiter*innen im Klinikum Niederlausitz bereiten sich auf die kommenden Veränderungen vor. Die Lehr- und Lernbedingungen für Auszubildende an der CampusSchule am FamilienCampus LAUSITZ sind bereits zukunftsorientiert und werden mit der generalistischen Pflegeausbildung ab 2020 optimale Voraussetzungen für eine qualifizierte Ausbildung bieten. „Wir werden die Pflegeausbildung weiter sowohl professionalisieren als auch aufwerten und damit auch gut ausgebildete Fachkräfte für unsere Region gewinnen“, so Simone Weber-Karpinski.

Robert Vogt, Lehrer der staatlich anerkannten Gesundheits- und Krankenpflegeschule, in einem Simulationsraum des MedizinTrainings am Ambu-Trainer.
Robert Vogt, Lehrer der staatlich anerkannten Gesundheits- und Krankenpflegeschule, in einem Simulationsraum des MedizinTrainings am Ambu-Trainer. FOTO: FamilienCampus LAUSITZ
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