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| 16:59 Uhr

Zusammen Größe zeigen
Mit Gemeinschaftsständen auf Messen internationale Kontakte knüpfen

FOTO: WP Systems GmbH
Messen bieten Unternehmen einen geeigneten Rahmen, um ihre Produkte und Leistungen einem internationalen Fachpublikum zu präsentieren. Eine Teilnahme verspricht die Möglichkeit einer Geschäftsanbahnung, bringt aber oft auch viele Herausforderungen mit sich.

Auf den renommierten Messen WindEnergy Hamburg und HUSUM Wind ist die WP Systems GmbH, die ein einzigartiges Befahrsystems für Windenergieanlagen entwickelt hat, als Aussteller auf dem Firmengemeinschaftsstand der Hauptstadtregion Berlin-Brandenburg vertreten. Das Unternehmen entwickelt Systemlösungen für die Wartung und den Rückbau von Windenergieanlagen. Mit seiner neu eingeführten, beheizbaren Wartungskabine will es den Markt revolutionieren und dem aktuell wetterbedingten Reparaturstau an den Windenergieanlagen zukünftig entgegenwirken. Auch im Ausland zieht die WP Systems GmbH aus dem Brandenburger Ruhland mit ihren innovativen Produkten die Aufmerksamkeit auf sich.

Geschäftsführer Ole Renner möchte als Aussteller auf diesen Messen sowohl den Bekanntheitsgrad seines Unternehmens WP Systems steigern als auch Neukunden gewinnen. Er weiß, dass das jedoch meist mit hohen Anforderungen verbunden ist: „Der finanzielle und organisatorische Aufwand, beispielsweise für Catering und Infrastruktur, ist für Aussteller sehr hoch.“ Vor allem für kleine und mittelständische Unternehmen sei dieser schwer zu stemmen, so Renner. Um gerade diese Unternehmen zu unterstützen, bietet die Industrie- und Handelskammer den Gemeinschaftsstand der Hauptstadtregion Berlin-Brandenburg an. Als Ole Renner und Holger Müller, die beiden Geschäftsführer des aufstrebenden Start-ups, davon erfuhren, waren sie sofort begeistert und nutzten die Chance. Positiver Nebeneffekt: Durch die größere Gesamtausstellfläche könne man optisch mit den großen Ständen mithalten. Renner lobt auch das Zusammengehörigkeitsgefühl: „Der gemeinsame Stand verbindet.“ Erst kürzlich, verrät er, hätten Mitaussteller sogar Interesse am eigenen Produkt entwickelt und wären so zu potenziellen Partnern geworden.

Messen schätzt der Mitgründer der WP Systems GmbH vor allem als Kommunikationsplattform. Hier habe man Zeit, in Ruhe mit Kunden, Interessenten und auch Mitausstellern zu sprechen. „Gerade in Start-ups koordinieren die Mitarbeiter oft mehrere Bereiche und dadurch fehlt es ihnen im Arbeitsalltag schlichtweg an Zeit zum Netzwerken“, erläutert Renner. Dabei könne man über den persönlichen Kontakt am besten Vertrauen aufbauen. Gerade wenn man neu am Markt ist, sei dies unerlässlich, um eine stabile Auftragslage zu generieren. Auch die Aufmerksamkeit des ausländischen Messepublikums zieht aufstrebende Unternehmen auf sich. Bei ihrem ersten Messeauftritt, als sie noch den Prototyp ihres inzwischen marktreifen Produkts mit TÜV-Zertifizierung präsentierten, kamen bereits einige Interessenten außerhalb Deutschlands auf sie zu. Dank der internationalen Bedeutung der norddeutschen Windenergie-Messen und der Unterstützung durch die IHK Cottbus können sie ihr Produktportfolio weltweit bekanntmachen. Der Unternehmensgründer plant daher, sich auch zukünftig als Aussteller am Gemeinschaftsstand zu beteiligen. Unternehmer mit Lust auf internationale Herausforderungen und Erfolge fördert die Industrie- und Handelskammer mit der Außenwirtschaftsoffensive Südbrandenburg bestmöglich.

Dank des Gemeinschaftsstandes der Hauptstadtregion Berlin-Brandenburg haben Unternehmen einen geringen organisatorischen Aufwand, sparen Kosten und können sich zu Fördermitteln beraten lassen. So können sie sich voll auf die Kontaktaufnahme zu potenziellen Geschäftspartnern konzentrieren. Interessierte Unternehmen können sich auf der Website der IHK Cottbus über die Möglichkeiten einer Unterstützung bei der Planung und Durchführung eines Messeauftritts informieren.

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