Herzensangelegenheit – Das Sana-Herzzentrum
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Mehr Platz fürs Herz
Sana Herzzentrum vergrößert sich für 3,6 Millionen Euro.

Prof. Dr. Dirk Fritsche versenkt die Zeitkapsel im Grundstein.
Prof. Dr. Dirk Fritsche versenkt die Zeitkapsel im Grundstein. FOTO: Michael Helbig / LRMed
Im Sana Herzzentrum hilft man medizinisch – auf hohem Niveau, wie Geschäftsführer Tastan betont. Das Cottbuser Herzzentrum sei eins der leistungsstärksten im Osten Deutschlands, in manchen Bereichen sogar weltweit führend.

Die Zahlen, die das Herzzentrum liefert, bestätigen das: Rund 4000 Patienten werden demnach jährlich behandelt, seit 1995 seien rund 60 000 Patienten behandelt worden, allein 30 000 davon am offenen Herzen. Kaum zu glauben, wenn man bedenkt, dass die erste Operation im Herzzentrum vor 22 Jahren noch in einem OP-Container erfolgt sei, wie Sven Zöltsch sagt. Er hat die Projektsteuerung für einen neuen Anbau am Herzzentrum übernommen.

Der Ausbau soll dabei helfen, den Vorsprung des Herzzentrums noch weiter auszubauen. 3,6 Millionen Euro für Bau und Ausstattung lässt sich das Herzzentrum den neuen Anbau kosten, in dem neben dem 77 Quadratmeter großen Hybrid-Saal ein Katheter­schaltraum, ein Sterilgutlager und ein Aufenthaltsraum fürs Personal untergebracht sein wird. Ein Drittel der Summe kommt aus den Fördertöpfen des Landes Brandenburg. „Mit der Fertigstellung wird es uns möglich sein, neue hoch komplexe Eingriffe durchzuführen und zugleich die Patientenversorgung noch stärker interdisziplinär zu verzahnen“, erklärt Tastan. „Besonders Patienten mit komplexen kathetergestützten Eingriffen oder in komplizierten Notfällen werden von dem neuen Hybrid-Saal profitieren, da die jeweils benötigte Technik sofort verfügbar ist“, fügt Chefarzt und Ärztlicher Direktor Professor Dr. Dirk Fritzsche hinzu. Der erste Eingriff, sagt der Geschäftsführer, könnte im Juni 2018 erfolgen – sofern die Arbeiten nach Plan verliefen.

An denen sind zum großen Teil Firmen aus der Region beteiligt. Allein neun kommen aus Cottbus selbst, vier weitere aus Spree-Neiße. Ein erstes Zwischenfazit während der offiziellen Grundsteinlegung am Mittwoch – fast genau zwei Monate nach dem ersten symbolischen Spatenstich im September – fällt aus Tastans Sicht schon einmal positiv aus. „Wer hätte das gedacht?“, sagt er beim Blick auf die erkennbaren Außenmauern des Anbaus.

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