Herzensangelegenheit – Das Sana-Herzzentrum
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Lebenslanges Lernen zum Wohl der Patienten
Sana-Herzzentrum Cottbus unterstützt Fachweiterbildung für Intensivpflege und Anästhesie

Seit mehr als einem Jahr drückt Cornelia Hübner nochmal die Schulbank. Keine Selbstverständlichkeit, schließlich arbeitet die 42-Jährige seit 1997 als Gesundheits- und Krankenpflegerin im Sana-Herzzentrum Cottbus.
Seit mehr als einem Jahr drückt Cornelia Hübner nochmal die Schulbank. Keine Selbstverständlichkeit, schließlich arbeitet die 42-Jährige seit 1997 als Gesundheits- und Krankenpflegerin im Sana-Herzzentrum Cottbus. FOTO: SHC / LRMed
Seit mehr als einem Jahr drückt Cornelia Hübner nochmal die Schulbank. Keine Selbstverständlichkeit, schließlich arbeitet die 42-Jährige seit 1997 als Gesundheits- und Krankenpflegerin im Sana-Herzzentrum Cottbus. Als Schichtleiterin auf der Intensivstation steht sie fest im Berufsleben. Nun absolviert sie die Fachweiterbildung für Intensivpflege und Anästhesie.

Diese Qualifikation ist an die ständig wachsenden Entwicklungen und Anforderungen auf den
Intensivstationen und in den Anästhesien angepasst. Gemeinsam mit ihren Kolleginnen Karina Ludewig und Sandra Urban stellt sich Cornelia Hübner dieser Herausforderung. „Es ist das Beste, was mir passieren konnte, denn es erweitert meinen Blick auf unsere Arbeit“, sagt sie. Dass sie einmal in der Pflege arbeiten will, war ihr schon früh klar. Diesen Wunsch setzte sie zielstrebig um. In Weißwasser absolvierte sie ihre Ausbildung zur Krankenschwester und sammelte erste Berufserfahrungen.

Herausforderungen annehmen

„Mit dem Wechsel in unsere Spezialklinik vor 20 Jahren hatte ich viele Hürden zu nehmen. Die Anforderungen waren anders, andere Medikamente, andere Technik, am Anfang dachte ich, dass schaffe ich nicht. Aber die Kollegen halfen mir, machten mir Mut und irgendwann habe ich gemerkt: ich geh nicht mehr unter, ich kann schwimmen.“ Mit dieser Erkenntnis hat Cornelia Hübner seit dem ständig dazugelernt. „Das geht gar nicht anders, da sich die Therapieformen, die technischen Möglichkeiten und auch die Anforderungen an die Pflege immer weiter entwickeln.“ Trotzdem, ein wenig Bedenken hatte sie schon, als sie im Oktober 2016 mit der Zusatzausbildung zur Fachgesundheits- und Krankenpflegerin für Intensivpflege und Anästhesie begann. „Ich war überall die Neue. Das ist nach 25 Berufsjahren schon eine bisschen eigenartig“, so Cornelia Hübner. Die Theorie wird in der Medizinischen Schule Cottbus gelehrt, die praktische Ausbildung dauert insgesamt knapp ein Jahr und findet in verschiedenen Kliniken und unterschiedlichen Fachrichtungen statt. Sie und ihre Kolleginnen werden in dieser Zeit unter voller Lohnfortzahlung vom Sana-Herzzentrum Cottbus freigestellt.

Praxisnahe Einblicke

Mittlerweile hat sie Einblicke in die Arbeit der Notaufnahme, der chirurgischen, neurochirurgischen und internistischen Intensivstation gewonnen. Ihre Praxisstunden in den Bereichen Herzkatheter und Anästhesie konnte sie im Herzzentrum leisten. „Das war wie Nachhause kommen. Ich freue mich sehr, wenn alles geschafft ist, und ich wieder ganz auf unsere Intensivstation zurückkehren kann.“

Neue Fähigkeiten entwickelt

Bis zu den Prüfungen dauert es aber noch ein Jahr. In dem wird Cornelia Hübner ebenfalls ständig lernen und büffeln. Viele verschiedene Krankheitsbilder, medizinische Fachbegriffe, der Aufbau des menschlichen Körpers, die Funktion der Organe, die Wirkungen spezieller Therapien – das und noch viel mehr gehört zum Unterrichtsstoff. „Alles, was mit dem Herz zu tun hat, fällt mir da berufsbedingt sehr leicht“, fügt sie schmunzelnd hinzu.

Für das andere muss sie sich mehr Zeit nehmen. „Durch den tollen Rückhalt in unserem Haus ist das aber durchaus machbar.“ Der Fachschwester erschließen sich nicht nur neue Aspekte bei der Wechselwirkung zwischen den jeweiligen Erkrankungen und der Physiologie und Psychologie, sie bekommt auch Einblicke in Bereiche wie Beatmung, Stoffwechsel oder Bewusstseinsstörung. Nach abgeschlossener Ausbildung sind die drei Frauen von der Intensivstation dazu befähigt, bei der Vorbereitung und Durchführung der Anästhesie sowie bei der Überwachung der Patienten mitzuwirken, im Notfall Sofortmaßnahmen zu ergreifen sowie organisatorische und anleitende Tätigkeiten zu übernehmen.

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