Herzensangelegenheit – Das Sana-Herzzentrum
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| 09:19 Uhr

Visionäre und Pioniere: Lausitzer Herzspezialisten sind wegweisend in der interdisziplinären Zusammenarbeit
Neuer Hybrid-Saal festigt Spitzenplatz des Sana-Herzzentrum Cottbus

Fünf Tage vor dem ersten Eingriff nahmen (v.l.n.r.) Geschäftsführer Sadık Taştan, Prof. Dr. Dirk Fritzsche und Dr. Axel Harnath den Zweit-Hybrid-Saal schon mal in Augenschein. Beim ersten Eingriff am 4. Juli dann ein hochsteriler Raum, in dem die klassische Medizintechnik-Ausstattung eines Operationssaales mit topmoderner diagnostischer Bildgebungsanlage verbunden sein wird.
Fünf Tage vor dem ersten Eingriff nahmen (v.l.n.r.) Geschäftsführer Sadık Taştan, Prof. Dr. Dirk Fritzsche und Dr. Axel Harnath den Zweit-Hybrid-Saal schon mal in Augenschein. Beim ersten Eingriff am 4. Juli dann ein hochsteriler Raum, in dem die klassische Medizintechnik-Ausstattung eines Operationssaales mit topmoderner diagnostischer Bildgebungsanlage verbunden sein wird. FOTO: Sana-Herzzentrum / Michael Helbig
Höchste Qualität in der Medizin, Pflege und Betreuung sowie in der Technik – das hat für das Sana-Herzzentrum Cottbus oberste Priorität. Um diesem Anspruch im Interesse der Patienten gerecht zu werden, investiert die Spezialklinik in der Lausitz kontinuierlich in die Aus- und Weiterbildung ihres Teams und in ihre Ausstattung.

Der neue Zweit-Hybrid-Saal trägt maßgeblich dazu bei, den Spitzenplatz in der europäischen Herzmedizin zu festigen und der rasanten Entwicklung im Bereich der minimal-
invasiven Eingriffe zu entsprechen.

Nach gut neun Monaten Bauzeit und einer Investition von rund 3,6 Millionen Euro ist es vollbracht: der Erweiterungsbau ist fertiggestellt und der Hybrid-Saal wird heute eröffnet. Für das Herzzentrum ist das ein weiterer Meilenstein. „Jetzt ist es uns möglich, neue hochkomplexe Eingriffe durchzuführen und die Patientenversorgung noch stärker interdisziplinär zu verzahnen“, betont Geschäftsführer Sadık Taştan. „Mit knapp 400 TAVI- und MitraClip-Leistungen sowie einigen hundert Ablationen waren wir im Erst-Hybrid-Saal an unsere Kapazitätsgrenzen gestoßen, obwohl wir selbst mit diesem Leistungsgeschehen bundesweit schon an der Spitze lagen. Mit dem Zweit-Hybrid-Saal entsprechen wir sowohl den jetzigen, als auch den in Zukunft zu erwartenden Anforderungen in Bezug auf Qualität und Quantität. Es ist nie zu früh, für die Zukunft gewappnet zu sein.“

Die im neuen OP-Saal durchzuführenden Eingriffe am Herzen werden von Herzchirurgen und Kardiologen im „Heart Team” gemeinsam geplant und vorgenommen. „Nun können wir die enge Zusammenarbeit der Fachdisziplinen noch weiter perfektionieren“, erklärt Prof. Dr. Dirk Fritzsche, Ärztlicher Direktor und Chefarzt Herzchirurgie. „Davon werden besonders Patienten mit komplexen kathetergestützten Eingriffen oder bei komplizierten Notfällen profitieren, da die jeweils benötigte Technik sofort verfügbar ist.“

Seit Jahren steigt die Zahl der Patienten, die auf eine neue Aortenklappe angewiesen sind, kontinuierlich an. Eine der effektivsten Therapiemethoden ist die Transkatheter-Aortenklappen-Implantation, kurz TAVI (Transcatheter Aortic Valve Implantation), die ausschließlich im Hybrid-Saal durchgeführt werden kann. „Mittlerweise gibt es im Bereich der TAVI sogar Wartelisten“, so Dr. Axel Harnath,
Chefarzt Kardiologie. „Uns erreichen immer mehr Zuweisungen niedergelassener Kardiologen mit der Fragestellung der optimalen Klappentherapie, sowohl herzchirurgisch als auch interventionell. Der Zweit-Hybrid-Saal ermöglicht uns, diesen Bedarf zu decken.“
Zusätzlich benötigen immer mehr Betroffene von Herzrhythmus-
störungen eine Elektrophysiologische Untersuchung (EPU). Die Gründe dafür liegen im Älterwerden der Patienten und den damit verbundenen altersbedingten Erkrankungen. Außerdem ermöglicht die rasante Entwicklung der Technik, dass Schädigungen des Herzens früher und auch schneller diagnostiziert werden können. „Die Engpässe bei der TAVI und der EPU, die sich in den letzten Jahren schon angedeutet und bewahrheitet haben, können wir nun beheben.“ Der Saal ist mit neuester Katheteranlage und Echokardiographie hochwertig ausgestattet, „so dass wir perspektivisch mit einer Ausweitung der Therapien rechnen.“ Geschäftsführer Sadık Taştan ergänzt: „Mit dem Zweit-Hybrid-Saal sind wir auch für den in der Entwicklung befindlichen kathetergeführten Ersatz der Mitralklappe hervorragend gerüstet. Hierdurch kann die chirurgische Operation vermieden werden.“

Den Entschluss für einen zweiten hochmodernen Hybrid-Saal bezeichnet der Chefarzt der Kardiologie als visionär klug. „Damit gehören wir zu den wenigen Kliniken bundesweit, die den hohen Anforderungen der Europäischen Leitlinienkommission der Herzchirurgen und Kardiologen entsprechen.“ Diese hatte im vergangenen Jahr ganz klar festgelegt, auf die hohen Standards in der Klappentherapie nicht zu verzichten. Eine TAVI darf nur dann durchgeführt werden, wenn die Klinik neben den technischen Voraussetzungen auch über ein „Heart-Team“ verfügt. Diese Expertenrunde muss mindestens aus einem Herzchirurgen, einem Kardiologen und einem Kardioanästhesisten bestehen. Die Spezialisten arbeiten bei allen Schritten eng zusammen. Sie treffen nach genauer Kontrolle die Entscheidungen und führen die Eingriffe gemeinsam durch. „Der Beschluss der Kommission kommt unserer gängigen Praxis sehr entgegen, denn so sind wir bereits vor unserem ersten Eingriff im Jahr 2010 vorgegangen“, sagt Dr. Axel Harnath. Außerdem sollen laut Leitlinienkommission nicht mehr nur die älteren Hochrisikopatienten versorgt werden können, sondern wegen der anerkannten sicheren und gut verträglichen Methode der TAVI auch jüngere Betroffene ab dem 75. Lebensjahr mit einem mittleren Risiko.

15. November 2017: Große Runde vor dem Einbringen der Zeitkapsel, gefüllt mit Zeitdokumenten, unter den Boden des Ausbaus bei der feierlichen Zeremonie zur  Grundsteinlegung (v.l.n.r.): Sven Zöltsch, Sana Immobilien Service GmbH, die Chefärzte Dr. Bertram Huber, Dr. Andreas Smechowski und Dr. Axel Harnath, Ärztlicher Direktor Prof. Dr. Dirk Fritzsche, Geschäftsführer Sadık Taştan, Pflegedirektorin Manuela Lehmann, Daniel Zech, Technischer Leiter, der Vorsitzende des Freundeskreises, Waldemar Kleinschmidt, und Clemens Braun, Geschäftsführer der Lausitzer Rundschau.
15. November 2017: Große Runde vor dem Einbringen der Zeitkapsel, gefüllt mit Zeitdokumenten, unter den Boden des Ausbaus bei der feierlichen Zeremonie zur Grundsteinlegung (v.l.n.r.): Sven Zöltsch, Sana Immobilien Service GmbH, die Chefärzte Dr. Bertram Huber, Dr. Andreas Smechowski und Dr. Axel Harnath, Ärztlicher Direktor Prof. Dr. Dirk Fritzsche, Geschäftsführer Sadık Taştan, Pflegedirektorin Manuela Lehmann, Daniel Zech, Technischer Leiter, der Vorsitzende des Freundeskreises, Waldemar Kleinschmidt, und Clemens Braun, Geschäftsführer der Lausitzer Rundschau. FOTO: Sana-Herzzentrum / Michael Helbig

„Noch in diesem Jahr werden wir mehr als 400 TAVI durchführen können und damit unseren Spitzenplatz auf diesem Therapiegebiet europaweit festigen“, so Dr. Axel Harnath. Im vergangenen Jahr wurden im Herzzentrum gut 350 TAVI vorgenommen. Seit dem ersten Eingriff dieser Art im Jahr 2010 kommt das Expertenteam mittlerweile auf mehr als 2.300 Prozeduren. Der neue Hybrid-Saal hat morgen Debüt, wenn einer 78-jährigen Patientin aus Senftenberg bei einer TAVI eine neue Aortenklappe implantiert wird.

Durch die neuen Räumlichkeiten haben sich die Bedingungen für die Patienten und die Mitarbeiter noch einmal verbessert. Der Zweit-Hybrid-Saal ist moderner, größer, heller und ansprechender als der erste. Dabei wurde auch auf die Gestaltung geachtet. Ein vollflächiges Wandbild soll zur Entspannung der Patienten beitragen. Der neue Saal verkürzt die Mitarbeiterwege und schafft darüber hinaus mehr Flexibilität. In dem Erweiterungsbau sind auch der Schaltraum für die Hybridanlage, ein Sterilgutlager und ein Personalaufenthaltsraum für das gesamte OP-Team untergebracht.

„Mit dem Zweit-Hybrid-Saal haben wir eine Weiche gestellt, die das Sana-Herzzentrum Cottbus mindestens für das nächste Jahrzehnt prägen wird. Wir schaffen es, im Gegensatz zu vielen anderen Herzzentren, frühzeitig Termine zu vergeben, die Prozedurzeit bei höchster medizinscher Qualität kurz zu halten und für jeden einzelnen die für ihn am besten geeignete Therapie aus einem Strauß an modernen Therapieoptionen zu wählen. Ich kann mir nichts mehr wünschen, als dass uns unsere Patienten und Kooperationspartner weiterhin ihr Vertrauen aussprechen. Ihren Erwartungen gerecht zu werden, ist unser höchster Ansporn“, so Sadık Taştan.

20. September 2017: Zum offiziellen Start der langersehnten Erweiterungsinvestition gab es nach einjähriger Planung den symbolischen Spatenstich. Ein Bagger hatte im Erdreich etwas Platz geschaffen und die fünf Herren haben mit viel Spaß diesen Akt vollzogen. Im Bild (v.l.n.r.): Dr. Andreas Smechowski, Chefarzt Anästhesiologie, Dr. Bertram Huber, Chefarzt der Intensivmedizin, Geschäftsführer Sadık Taştan, Prof. Dr. Dirk Fritzsche, Ärztlicher Direktor und Chefarzt Herzchirurgie, und Dr. Axel Harnath, Chefarzt Kardiologie.
20. September 2017: Zum offiziellen Start der langersehnten Erweiterungsinvestition gab es nach einjähriger Planung den symbolischen Spatenstich. Ein Bagger hatte im Erdreich etwas Platz geschaffen und die fünf Herren haben mit viel Spaß diesen Akt vollzogen. Im Bild (v.l.n.r.): Dr. Andreas Smechowski, Chefarzt Anästhesiologie, Dr. Bertram Huber, Chefarzt der Intensivmedizin, Geschäftsführer Sadık Taştan, Prof. Dr. Dirk Fritzsche, Ärztlicher Direktor und Chefarzt Herzchirurgie, und Dr. Axel Harnath, Chefarzt Kardiologie. FOTO: Sana-Herzzentrum / Michael Helbig
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