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| 16:57 Uhr

Digitale Hausbesichtigung
Mit VR-Brille und Joysticks

FOTO: Mader / LR
In einem Musterhaus in Cottbus sind wir auf eine digitale Hausbesichtigung gegangen. Treppensteigen, von Zimmer zu Zimmer laufen. So kennen wir Hausbesichtigungen. Normalerweise. Aber dank digitaler Technik geht es heute auch noch ganz anders. Stichwort virtuelle Realität. Eine besondere Hausbesichtigung hat dabei RUNDSCHAU-Auszubildende Lena Suse Truppel kürzlich erlebt. Alexander Mader

Ein Musterhaus in Cottbus. Im Wohnzimmer steht ein großer Bildschirm. Das reicht. „Wir werden die komplette Hausbesichtigung vom Wohnzimmer aus virtuell absolvieren“, sagt Christopher Brechel und reicht RUNDSCHAU-Azubi Lena Suse Truppel eine Virtual-Reality-Brille. Aufsetzen bitte. Dazu gibt es in jede Hand einen Joystick – und schon geht es los. „Laufe mal ein, zwei Schritte“, sagt Christopher Brechel. Lena macht es ganz vorsichtig und muss lachen: „Das ist ja total ungewohnt, aber so genial. Ich bewege mich ja wirklich auf das Musterhaus zu.“ Sie sieht alles in 3-D in ihrer VR-Brille, die anderen über den Bildschirm. Weiter geht’s. Mit einem Joystick-Klick soll nun die Tür geöffnet werden. Heißt: Anvisieren, anklicken, fertig. Digital wird das Haus betreten. Ungewohnt, aber auch cool. Lena schaut sich um, in 360-Grad-Perspektive. „Anhand des Programmes können wir jetzt zum Beispiel die Wandfarbe und die Fußböden ändern“, sagt Christopher Brechel. Gesagt, getan. In Zukunft soll mit der VR-Technik sogar die komplette Bemusterung möglich sein. Bauherren können sich dann zum Beispiel Fliesen und Sanitärgegenstände virtuell aussuchen. Dank ihrer VR-Brille ist Lena ganz nah dran. Quasi mittendrin. „Wenn man von zehn Quadratmetern redet, kann man es sich oft schwer vorstellen. Bei der interaktiven Hausbesichtigung bekommt man dafür das echte Gefühl“, sagt Christopher Brechel.

Hier geht es zur virtuellen Hausbesichtigung

Drei Haustypen des Anbieters können aktuell per virtueller Hausbesichtigung unter die Lupe genommen werden. Auch auf Messen. „Da haben wir auch schon viele Leute begeistert. Erst kamen die jungen Besucher, dann sind die Älteren neugierig geworden“, verrät Christopher Brechel. am

Internet: www.bgb-brechel.de

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