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| 17:28 Uhr

Der RUNDSCHAU Adventskalender
Ein helles Licht auf dem höchsten Punkt

 Während der dunklen Jahreszeit leuchtet die Kostebrauer Kirche von einem der höchsten Punkte des Dorfes.
Während der dunklen Jahreszeit leuchtet die Kostebrauer Kirche von einem der höchsten Punkte des Dorfes. FOTO: Richter-Zippack
Kostebrau. RUNDSCHAU-Adventstürchen öffnet sich in Kostebrau. Von Torsten Richter-Zippack

Bergkirchen gibt es bekanntlich im Gebirge, beispielsweise im Kurort Oybin bei Zittau. Kostebrau hat zwar keine Bergkirche, dafür aber eines der höchstgelegenen Gotteshäuser im OSL-Kreis. Denn auf rund 150 bis 160 Meter Höhe erstreckt sich das Kostebrauer Oberdorf. Die Windräder nahe des Dorfes befinden sich sogar auf Hügeln, die es bis auf 172 Meter über dem Meer bringen.

Die Kostebrauer Höhenkirche wird seit dem Jahr 2016 während der dunklen Jahreszeit angestrahlt. Nach Angaben von Dr. Hubert Lerche vom Verein „Lebenswertes Kostebrau“ handelt es sich um ein Verschönerungsprojekt seitens des Vereins. Das insbesondere durch die Mitglieder Michael Thieme und Hans-Joachim Koroll umgesetzte Vorhaben ist durch eine Großkmehlener Firma realisiert worden. Im Zuge der Einweihung der Beleuchtung hatte der Lauchhammeraner Bürgermeister Roland Pohlenz die Übernahme der laufenden Kosten durch die Stadt zugesichert, erinnert sich Hubert Lerche.

Das für Niederlausitzer Verhältnisse hoch gelegene Gotteshaus ist Anfang des 20. Jahrhunderts erbaut worden. Die Orgel, ein Meisterwerk der Firma Sauer, hatte zuvor bereits von 1870 bis 1905 die Gottesdienste in der Klettwitzer Kirche begleitet. Sehenswert sind darüber hinaus die Bemalung der Galerie sowie der Altar.

Das Kostebrauer Unterdorf steht seinem höher gelegenen Bruder in Bezug auf Weihnachten in nichts nach. Denn auch das dortige Feuerwehrgebäude präsentiert sich festlich geschmückt und beleuchtet. Darüber hinaus trägt der 14 Meter hohe Nadelbaum am Goetheplatz gleich gegenüber der Feuerwehr im Advent zahlreiche Lichter. Ebenso weihnachtlich zeigt sich das angrenzende Haus am Wiesengrund, vor dem der alljährliche Kostebrauer Weihnachtsmarkt stattfindet.

Die Augen der rund 600 Einwohner richten sich indes nicht nur auf das bald beginnende Jahr 2019. Sondern bereits auf 2021. Denn dann jährt sich die urkundliche Ersterwähnung Kostebraus zum 600. Mal. Vom Ortsbeirat ist der Verein „Lebenswertes Kostebrau“ inzwischen mit den Vorbereitungen beauftragt worden.

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