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Patienteninformationen am 5. September und 10. Oktober im Klinikum Niederlausitz
Knie-Prothetik nach Maß

FOTO: Rasche Fotografie / STEFFEN RASCHE
Knie-Probleme sind äußerst schmerzhaft und können Betroffene in ihrer Beweglichkeit und bei der Bewältigung des Alltags stark einschränken. Die Klinik für Unfallchirurgie undOrthopädie, Hand- und Plastische Chirurgie im Krankenhaus Senftenberg behandelt Lausitzer, die aufgrund ihrer Beschwerden ein künstliches Kniegelenk benötigen, mit einer hochmodernen Methode, die die individuelle Anatomie berücksichtigt.Wie das funktioniert und welche Vorteile das Verfahren mit sich bringt, erfahren Interessierte am 5. September und 10. Oktober im Klinikum.

Der Zahn der Zeit hinterlässt auch am Körper seine Spuren. Verschleißerkrankungen wie Arthrose, die vor allem die Kniegelenke betrifft, gehören dazu. Wenn Physiotherapie und Schmerzmittel nicht mehr ausreichen, ist eine Operation häufig unvermeidlich. Das Klinikum Niederlausitz setzt dabei seit rund drei Jahren auf ein innovatives Verfahren und verzeichnet damit „sehr gute bis exzellente Ergebnisse“, sagt Oberarzt Dr. Vojtech Skrha, der an der Senftenberger Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädie, Hand- und Plastische Chirurgie tätig ist und regelmäßig im Operationssaal steht.

Anatomie des Patienten im Blick

Die Spezialisten des Klinikums vertrauen beim Ersatz von Kniegelenken durch Prothesen auf patientenspezifische Instrumente (PSI). „Dabei wird die spezielle Anatomie des Patienten berücksichtigt. Unser Ziel ist es, die Situation im Knie wieder so herzustellen, wie sie vor der Arthrose war“, erklärt Dr. Vojtech Skrha.

3-D-Modelle vom Knie

Damit das gelingt, wird vor der Operation ein MRT des betroffenen Gelenks erstellt. Basierend auf dieser Bildgebung errechnet ein spezielles Computerprogramm ein 3-D-Modell des Knies, das es Ärzten erlaubt, den Eingriff vor der eigentlichen Operation am Computer zu simulieren. Für den Patienten wird dann eine individuelle Schnittschablone angefertigt, die exakt auf seine Anatomie abgestimmt ist und die während der Operation zum Einsatz kommt.

Neben der hohen Passgenauigkeit gehört unter anderem auch eine kürzere Operationsdauer zu den Vorteilen dieser Methode. „Bei Standard-Implantationen ist bekannt, dass die Knieprothesen zwar relativ zuverlässig funktionieren. Aber 15 bis 20 Prozent der Patienten sind nicht ganz zufrieden. Das ist zu viel. Daher wurde die Methode der patientenspezifischen Instrumente entwickelt, die die sehr unterschiedliche Anatomie der Kniegelenke genau berücksichtigt“, erläutert der Oberarzt.

Patienteninformation Knieprothesen

Der Vortrag „Knieprothesen nach Maß mit patientenspezifischen Instrumenten. Patientenorientierte Behandlung der Kniegelenksarthrose“ findet am kommenden Donnerstag, den 5. September und am Donnerstag, den 10. Oktober, jeweils um 16 Uhr im Klinikum Niederlausitz in Senftenberg, Raum 43 im Erdgeschoss statt. Referent ist Oberarzt Dr. Vojtech Skrha von der Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädie, Hand- und Plastische Chirurgie.

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