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| 11:14 Uhr

Bauen und Wohnen
Knackpunkt Hintertür

Einbruchschutz betrifft gerade die Nebeneingänge. Deshalb sollten etwa Kellerabschlusstüren und Nebentüren über eine einbruchhemmende Ausstattung verfügen.
Einbruchschutz betrifft gerade die Nebeneingänge. Deshalb sollten etwa Kellerabschlusstüren und Nebentüren über eine einbruchhemmende Ausstattung verfügen. FOTO: djd/hörmann
Senftenberg . Wie sich Nebeneingänge vor Einbrüchen und weiteren Gefahren sichern lassen.

Beim Stichwort Einbruchschutz denken viele Hausbesitzer zuerst an die Haustür und an Fenster im Erdgeschoss. Sträflich vernachlässigt werden hingegen oft die Hintereingänge, etwa der Kellerzugang oder die Tür von der Garage ins Eigenheim. Dabei gelten diese Bereiche neben den Terrassentüren als die Zugänge, an denen sich Einbrecher am häufigsten zu schaffen machen.

Zum einen sind diese Bereiche oft von der Straße kaum einsehbar, sodass Täter sich unbeobachtet fühlen; zum anderen verfügen die Türen, insbesondere ältere Modelle, kaum über eine Einbruch hemmende Ausstattung.

Mit dem Wechsel auf moderne Nebeneingangstüren können Eigentümer die Sicherheit in ihrem Zuhause deutlich erhöhen.

Als grundlegende Empfehlung etwa der polizeilichen Beratungsstellen gilt, dass Nebeneingänge über eine Einbruch hemmende Ausstattung gemäß der Widerstandsklasse RC 2 verfügen sollten. Dies bedeutet, dass Türen einem Einbruchversuch eines Gelegenheitstäters mit üblichen Werkzeugen bis zu drei Minuten standhalten. Studien haben ergeben, dass ein durchschnittlicher Einbruchversuch nicht länger als drei Minuten dauert. Bleibt er ohne Erfolg, flüchtet der Täter aus Angst, auf sich aufmerksam zu machen.

Ein weiterer wichtiger Punkt: Durch ungedämmte Seitentüren geht oft viel wertvolle Heizenergie verloren. Mit einer thermischen Trennung von Türblatt, Zarge und Schwelle sowie zusätzlichen Dichtungen können hingegen gute Wärmedurchgangswerte (U-Werte) erreicht werden - die Wärme bleibt im Haus, die Heizkosten sinken.
Neben Einbruchschutz und Wärmedämmung sind auch Feuergefahren zu beachten, in der Garage ebenso wie im Heizungskeller. Für den Übergang von der Garage in den Keller muss laut Gesetzgeber eine feuerhemmende Tür eingesetzt werden. Hausbesitzer sollten daher auf eine sogenannte T30 feuerhemmende Funktion achten. Dies besagt, dass die Tür einem Feuer mindestens 30 Minuten standhält, ohne dass die Flammen auf den danebenliegenden Raum übergreifen.

(djd/br)
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