ANZEIGE
| 13:53 Uhr

Pflegedienst
Hilfe für die kranke Seele

FOTO: Michael Helbig
Ein wichtiger Fachbereich der Medicus Cottbus GmbH ist der Psychiatrische Pflegedienst.

Wenn die fünf Mitarbeiterinnen morgens gegen 7.30 Uhr in ihre Fahrzeuge steigen und ihre Betreuungstour starten, werden sie von den meisten der 41 Betroffenen in Cottbus, Spremberg, Tschernitz und Forst schon erwartet. Dabei arbeitet der Psychiatrische Pflegedienst nach dem Bezugspflegesystem, das heißt, dass jeder Betroffene seinen Ansprechpartner hat. Und jeder Betroffene wird montags bis freitags einmal aufgesucht.


Arbeit mit den Angehörigen

Die ambulante psychiatrische Pflege ist ein gemeindeorientiertes Versorgungsangebot. Sie soll dazu beitragen, dass psychisch kranke Menschen ein würdiges, eigenständiges Leben in ihrem gewohnten Lebenszusammenhang führen können. Durch die Pflege vor Ort soll das Umfeld beteiligt und die soziale Integration gewährleistet werden. Dazu gehört auch die Arbeit mit den Angehörigen, welche in die Behandlung einbezogen und entlastet werden sollen.

Viel Kommunikation

Die häufigsten Diagnosen sind Erkrankungen aus dem schizophrenen Formenkreis, Depressionen, Angststörungen der verschiedensten Formen sowie demenzielle Erkrankungen.

„Wir haben eine individuelle bedarfsorientierte Herangehensweise, bei der wir uns auf die Bedürfnisse der von uns betreuten Menschen einstellen“, so Teamleiter Maik Miatke. „Ganz wichtig ist es, ein gutes Vertrauensverhältnis herzustellen und viel miteinander zu kommunizieren.“ Einmal in der Woche sitzen die fünf Mitarbeiter des Teams, die alle examinierte Krankenpfleger mit einer psychiatrischen Zusatzausbildung sind, zusammen und besprechen die Aufgaben und tauschen untereinander Erfahrungen aus. „Und wir suchen immer gut ausgebildetes Personal zur Verstärkung unseres Teams“, so Maik Miatke.

Die Lausitzer Rundschau ist weder für den Inhalt der Anzeige noch für ggf. angebotene Produkte verantwortlich.