ANZEIGE
| 11:36 Uhr

Keiner kommt drumrum
Heizungstausch – am besten jetzt, da Gebot und Gunst der Stunde zusammenfallen

FOTO: Buderus
Warum immer wieder geraten wird, zum Frühling hin die eventuell vorhandene Öl- oder jede andere Heizung aus dem vorigen Jahrtausend endlich einmal grundsätzlich unter die Lupe zu nehmen? Weil es nur zu wahrscheinlich ist, dass den Kessel Altersbeschwerden plagen. Und selbst wenn er einigermaßen durchlief – als Nicht-Brennwertgerät ist er viel zu gefräßig.

Viele Eigenheimbesitzer nehmen viel zu lange Macken der Heizung nicht als Alarmsignale wahr. Bei Havarien müssen sie dann schnell irgendwie Ersatz schaffen. Besser ist ein geplanter rechtzeitiger Heizungstausch in den Sommermonaten

Zumutung Öltank

Erst recht, wenn wie bei Ölheizungen weitere Zumutungen hinzukommen. Von größter Bedeutung dabei sind die Tanks. Der Versicherungsexperte Gerd Henge von der KRAVAG Umweltschutz und Sicherheitstechnik GmbH wies kürzlich darauf hin, dass es immer häufiger zu Ölaustritten kommt, weil Kunststoffbatterietanks nicht richtig gewartet wurden. Dadurch verursachte Schäden sind selbst durch spezielle Öltankversiche

rungen nur höchst differenziert

abgedeckt.

Vorsorge per Gesetz

Die schlimmen Erfahrungen bei Überschwemmungen – bis zu 70 Prozent der Sachschäden an Gebäuden

wurden durch ausgetretenes Heizöl verursacht – bewegten auch den Gesetzgeber zu deutlichen Reaktionen. Das Hochwasserschutzgesetz II, das im Juli des Vorjahres teilweise und am 5. Januar 2018 komplett in Kraft trat, ist nun auf Vorsorge fixiert. „In Zukunft ist es deshalb verboten, in Überschwemmungs- und Risikogebieten

neue Heizölanlagen für Privatpersonen und Unternehmen zu bauen“, heißt es regierungsoffiziell. „Die in diesen Gebieten bestehenden alten Anlagen müssen… hochwassersicher nachgerüstet

werden.“ Das ist deutlich. Wenn auch in der Praxis schmerzhaft, wie der Protest vieler Kommunen gegen die mitunter schwer akzeptable Festlegung von Überschwemmungsgebieten durch das Landesumweltamt zeigt.

Offene Ohren

Beim Gespräch mit Hannelore Brendel, der Bürgermeisterin von Mühlberg/Elbe, beispielsweise ist

herauszuhören, dass die Verunsicherung der Bürger recht groß ist. Letztlich jedoch – darauf hatte auch das Amt für Bauaufsicht, Umwelt- und Denkmalschutz des Landkreises Elbe-Elster bereits vor Jahren hingewiesen – kommt keiner der Betroffenen darum herum, seine Ölanlage mit den Tanks auftriebssicher zu machen oder

gleich durch eine andere Heizung zu ersetzen. Damit sind auch die Tage des Ölkessels im Mühlberger

Rathaus gezählt; zum Glück verfügt das Grundstück über einen Erdgasanschluss. Bei SpreeGas stößt das wachsende Interesse am Heizungstausch natürlich auf offene Ohren. „Das unverändert günstige Angebot der NBB zur Herstellung eines Netzanschlusses, unser Umtauschbonus oder das Modell‚Heizung ab 67 Euro/Monat‘ wie auch weitere Finanzierungs- und Förderangebote – alles spricht für Alt gegen Neu noch in diesem Jahr“, lädt Uwe Bredemann im Namen aller Kundenberater von SpreeGas zum persönlichen Gespräch.

Das Gesetz sagt:

(1) Die Errichtung neuer Heizölverbraucheranlagen in festgesetzten und vorläufig gesicherten Überschwemmungsgebieten ist verboten.

(3) Heizölverbraucheranlagen, die am 5. Januar 2018 in festgesetzten oder in vorläufig gesicherten Überschwemmungsgebieten vorhanden sind, sind vom Betreiber bis zum 5. Januar 2023 nach den allgemein anerkannten Regeln der Technik hochwassersicher nachzurüsten. …

Quelle:

Hochwasserschutzgesetz II §78c: Heizölverbraucheranlagen in Überschwemmungsgebieten und in weiteren Risikogebieten

Die Lausitzer Rundschau ist weder für den Inhalt der Anzeige noch für ggf. angebotene Produkte verantwortlich.