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| 10:50 Uhr

Winterschutz
Genießen geht auch im Kalten

FOTO: Shutterstock
Mit der richtigen Vorbereitung kann es auch im Winter auf der Terrasse gemütlich sein. Andrea Lotze und Nicole Wildow verraten…

…Tipps und Tricks zur richtigen Vorbereitung von Pflanzen, Terrasse und Co. auf die kalte Jahreszeit.

Welchen Winterschutz benötigen Garten- und Kübelpflanzen

Sobald nachts die Temperaturen in Richtung Null gehen, muss man sich Gedanken über den Winterschutz von Pflanzen und Kübeln machen.

Einfach ist es bei winterharten Pflanzen. Das sind ausdauernde strauchartige Pflanzen, die resistent vor Kälte sind und bei denen nur die Wurzeln in der Erde verbleiben. „Die kümmern sich selbst und können draußen überwintern. Aber ohne Schnitt“, betont Nicole Wildow. Der sollte erst im Frühjahr erfolgen.

Bodendecker-Stauden hingegen sind immer- und wintergrün. Wichtig sei, so die Fachfrau: „Alles, was grün ist, will Wasser.“ Soll heißen: An frostfreien Tagen muss gegossen werden. Wer es vergisst, sieht die Auswirkungen/Vertrocknungen erst im Frühjahr.

Der Winterschutz sollte immer mit Blick auf die Wetterfolge getätigt werden, sprich: wenn Minusgrade tatsächlich in Sicht sind. Pflanzen seien nur gefährdet bei extremen Minusgraden, eiskalten Winden und starker Wintersonneneinstrahlung. „Dann müsse man rasch reagieren. Wenn es zwischendurch wärmer wird, sollte man die Winterverpackung lüften und die Pflanzen kontrollieren“, sagt Nicole Wildow.

Winterharte Pflanzen im Kübel oder Topf

Wer winterharte Stauden in einem Kübel/Topf kultiviert, sollte das Gefäß im Winter immer ummanteln. „Aber nicht mit Folien“, warnt Toom-Mitarbeiterin Wildow. Denn darunter fängt die Pflanze bei höheren Temperaturen an zu schwitzen und zu gammeln. „Alle Naturfasern sind besser, sie sind luftdurchlässig“, so Wildow. Zur Auswahl stehen Jute, Vlies, Schilf, Weide, Kokosfaser. Auch damit lässt sich eine Terrasse im Winter farbenfroh gestalten.

Auch sollten Kübel und Töpfe auf eine Holzplatte oder Styropor gestellt werden. Dies isoliert vor Kälte und das Regenwasser kann ablaufen.

Zu den Überwinterern im Kübel gehören Lavendel, Salbei, Duftflieder, Storchschnabel, Silberkraut, Hortensien.

Mehrjährige nicht winterharte Pflanzen  müssen in ein Winterquartier, z. B. Keller, Hausflur, Dachgeschoss oder Garage umziehen. Vor dem Umzug sollten die Pflanzen unbedingt auf Schädlinge hin kontrolliert werden. Und dann brauchen sie kontinuierliche 10 bis 15  Grad Celsius, hin und wieder Wasser und auch Tageslicht. Geranien bevorzugen indes die Dunkelheit und einen Schnitt vor der Ruhephase.

Auch Kübel und Töpfe müssen vor Frost geschützt werden. Wenn Feuchtigkeit in der Erde gefriert, dehnt sie sich aus. Bei einigen Materialien kann das zum Platzen des Kübels führen. Das ist etwa bei Gefäßen aus Keramik der Fall.

Gut für draußen geeignet sind Pflanztöpfe aus Fiberglas – sie sind stabil, wetterbeständig und UV-resistent. Noch ein Vorteil: Sie wiegen wenig. So können auch die großen Pflanzen bequem transportiert werden.

Auch wenn Garten und Terrasse   nach kluger Vorbereitung am besten in Ruhe gelassen werden – der Gärtner sollte aber spätestens im Übergang Dezember/Januar wieder „aufwachen“. Denn dann geht es mit den Aussaaten los.

Decken und Lichter machen’s gemütlich

Auch während der kalten Jahreszeit kann ich mein „Wohnzimmer im Grünen“ an frischer Luft gemütlich einrichten. Garten und Balkon können durch farbenfrohe Herbstpflanzen und Töpfe lebendig gestaltet werden. Dekoriert wird auch mit Lichtquellen, etwa Teelichtern, Laternen, Solarlampen. Auch Vogelhäuser sind wunderbar für die Herbst-Deko. Sie dienen erst als Dekoration und später als Futterhäuser für Vögel. Selbst für kühlere Tage sorgen flauschige Decken, Auflagen und Kissen für die nötige Wärme.

Möbel und Polster vor Witterung schützen?

FOTO: TOOM Baumarkt

Möbel und Polster überwintern am besten trocken, gut belüftet und ausreichend frost- sowie UV-geschützt. Wenn kein Gartenhaus oder Keller vorhanden ist, werden Schutzhüllen und Abdeckungen zu Hilfe genommen. Um Schimmel zu vermeiden, sollten Schutzhüllen nicht komplett  luftdicht sein. Hierbei eignen sich wasserdichte als auch atmungsaktive Abdeckungen.

Unabhängig vom Material werden Gartenmöbel vorm Einlagern gründlich gereinigt. Das kann mit Wasser und Seife geschehen. Polyrattan, Kunststoff und Plaste brauchen keine sonderliche Behandlung. Für Holz sollte es spezielle Reinigungsmittel, Öle oder Lasuren geben, die das Holz gleichzeitig versiegeln und schützen.

Wie bereite ich den Terrassenboden auf den Winter vor?

Ob und wie der Boden der Terrasse winterfest gemacht werden muss, hängt vom Material ab. In jedem Fall sollte der Terrassenboden  gründlich von  Schmutz, Moos und Algen befreit werden. Frostsichere Natursteine können mit Imprägnierungen versiegelt werden, um unansehnliche Flecken zu vermeiden. Sonnenschirme, Markisen und Sonnensegel werden einfach abgebürstet und vor Feuchtigkeit geschützt. Feste Terrassenüberdachungen sollten auf Stabilität geprüft werden, um später Schneelasten problemlos  tragen zu können.

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