ANZEIGE
| 18:21 Uhr

Christopher Winst absolviert ein duales integriertes Studium an der VWA Cottbus und bei der BWS Behindertenwerk GmbH
So gewinnt man heute junge Fachkräfte

FOTO: TAW
Cottbus. Vormittags im Unternehmen, nachmittags auf der Schulbank: Mit dem integrierten dualen Studium bietet die Verwaltungs- und Wirtschafts-Akademie (VWA) Cottbus – seit 1993 unter Trägerschaft der Technischen Akademie Wuppertal e.V. (TAW) – ein besonderes Studienangebot, das sowohl jungen Menschen als auch Unternehmen große Möglichkeiten und Vorteile bietet.

Es ist Dienstag, kurz nach 17 Uhr. Wir treffen Christopher Winst. „Heute geht’s bis 21 Uhr. Um 17.45 Uhr beginnt die Vorlesung“, verrät der 23-Jährige. Also haben wir noch ein bisschen Zeit. „Seit September 2017 absolviere ich mein duales Studium bei der BWS Behindertenwerk GmbH und an der VWA“, erklärt der Spremberger und ergänzt: „Die VWA-Stunden zählen dabei wie normale Arbeitsstunden. Jeweils dienstags und donnerstags bin ich nach der Arbeit in der VWA. Dazu kommen die Vorlesungen am Samstag.“

Perfekte Kombination

Heißt: Es gibt keine „starren Theorie- und Praxis-Blöcke“ wie in einer normalen dualen Ausbildung. „Dies ist ein großer Vorteil des Studiums. Viele kaufmännische Abläufe und Aufgaben, die ich quasi am Vormittag im Unternehmen lerne, kann ich bei den Vorlesungen am Nachmittag weiter vertiefen. Umgekehrt kann ich Gelerntes aus den Vorlesungen gleich im Unternehmen anwenden und umsetzen. Für mich ist das die perfekte Kombination aus Theorie und Praxis. Denn so lerne ich die einzelnen Prozesse noch viel intensiver kennen.“ Ein Modell, von dem alle profitieren. „Das duale Studium ist der neue Weg, qualifizierte Fachkräfte in der Region auszubilden und anschließend zu halten“, sagt Dipl.-Bw. (FH) Torsten Fritz, Geschäftsführer der VWA Cottbus. Und so funktioniert‘s: Die Unternehmen begleiten die Praxisphasen eines jungen Studenten oder einer jungen Studentin und die VWA sichert die theoretischen Inhalte. Nochmals Torsten Fritz: „Die Studierenden erwerben somit beides – Fachwissen und Berufserfahrung – und sind nach Abschluss ihres Studiums bereits im jeweiligen Unternehmen eingearbeitet und gefestigt. So gewinnt man heute junge und motivierte Fachkräfte“. Die wiederum bleiben in der Region, sichern sich eine hervorragende Berufsperspektive und erwerben einen akademischen Grad.

Sehr positives Fazit

Erfolgsfaktoren, die auch Christopher Winst überzeugen. Ein kleiner Rückblick. „Nach dem Abitur habe ich mir die Zeit genommen, mich intensiv mit meiner beruflichen Zukunft zu beschäftigen.“ Jura war’s dann doch nicht. „Früher sagte ich immer, du studierst einmal Jura. Aber beim Abitur mit Recht als Unterrichtsfach habe ich gemerkt, dass es doch nicht mein Ding ist“, lacht der 23-Jährige. Also sucht er weiter. Macht ein Praktikum bei der BWS Behindertenwerk GmbH und merkt schnell: Das ist es! „Wir hatten schon länger eine Alternative zur normalen dualen Ausbildung gesucht und boten Herrn Winst die Möglichkeit eines integrierten dualen Studiums an“, erklärt Manuela Kretzschmar, Personalleiterin bei der BWS Behindertenwerk GmbH. Heute, gut ein Jahr nach dem Start im September 2017, fällt das Fazit sehr positiv aus. „Zusammen mit der VWA haben wir mit diesem noch eher weniger bekannten Ausbildungsansatz Neuland betreten. Mit dem Ergebnis sind wir absolut zufrieden. Die Qualität des Studiums ist hervorragend, die ständige Nähe zwischen uns als Unternehmen und Herrn Winst ist optimal“, lobt Manuela Kretzschmar. Ebenso begeistert ist Christopher Winst: „Vor dem Studium hatte ich natürlich viele Fragen. Die Mitarbeiter der VWA haben sich viel Zeit genommen und mich sehr gut beraten.“ Und weiter: „Die Dozenten sind sehr gut. Sie können den Stoff wirklich so vermitteln, dass man ihn versteht. Für alle jungen Menschen, die Theorie und Praxis bestmöglich verbinden möchten, ist ein integriertes duales Studium perfekt.“ Dass dazu hohes Engagement und eiserne Disziplin nötig ist, versteht sich. Christopher Winst: „Wie sagt man so schön, Lehrjahre sind keine Herrenjahre. Natürlich ist es hart und verlangt große Disziplin. Aber letztendlich weiß ich, wofür ich es mache.“ 3,5 Jahre dauert das Studium, sieben Semester. Am Ende steht für Christopher Winst das große Ziel: der Bachelor of Arts in Business Administration mit dem Schwerpunkt Gesundheitsmanagemt. „Danach kann ich mir gut vorstellen, noch den Master an der VWA Cottbus zu machen“, blickt der 23-Jährige schon einmal in die Zukunft, bevor er sich von uns verabschiedet. Gleich ist es nämlich 17.45 Uhr. Die heutige Vorlesung beginnt.

Unternehmen aufgepasst!

Haben auch Sie Interesse an einem dualen integrierten Studium? Dann lassen Sie sich jetzt beraten. Die Wahl des Studienschwerpunktes orientiert sich an den Vorstellungen und an der Ausrichtung Ihres Unternehmens. Nach sieben Semestern erreichen die Studenten den Abschluss des Bachelor of Arts in Management in einem der Bereiche:
• General Management,
• Gesundheitsmanagement,
• Digital Leadership

Die Lausitzer Rundschau ist weder für den Inhalt der Anzeige noch für ggf. angebotene Produkte verantwortlich.