Das Gericht sah es als erwiesen an, dass die Frau in der Nacht zum 4. Juni dieses Jahres ihre Töchter im Alter von drei und fünf Jahren erdrosselte und erstach. Die 41-Jährige habe aufgrund psychotischer Wahnvorstellungen Stimmen gehört, die ihr das Töten ihrer Kinder befohlen hätten, sagte eine Justizsprecherin.

Zehn Gift-Opfer auf Weihnachtsmärkten

Die Zahl der Gift-Opfer auf Berliner Weihnachtsmärkten ist weiter gestiegen. Inzwischen weiß die Polizei von zehn Besuchern, denen ein Unbekannter vergiftete Getränke angeboten hat. Die Suche nach dem Täter ist offenkundig schwierig: „Wir suchen da ja die Nadel im Heuhaufen auf den vollen Märkten“, sagte ein Polizeisprecher am Montag. Unklar sei auch, ob es sich um einen einzigen Täter handelt. Die Serie von Giftanschlägen hatte am Mittwoch auf dem Weihnachtsmarkt am Opernpalais in Mitte begonnen.

Anklage gegen Spanair-Techniker

Mehr als drei Jahre nach dem Absturz einer Spanair-Maschine in Madrid hat der zuständige Untersuchungsrichter seine Ermittlungen abgeschlossen. Wie die spanische Nachrichtenagentur Efe am Montag berichtete, werden wegen des Unglücks mit 154 Toten zwei Wartungstechniker als Angeklagte vor Gericht zur Rechenschaft gezogen. Dagegen stellte der Richter das Verfahren gegen drei führende Spanair-Mitarbeiter ein.

Hai beißt Stück aus Surfbrett

Bei einem Hai-Angriff vor der Ostküste Australiens ist ein Surfer glimpflich davongekommen: Der Hai rammte das Surfbrett und biss ein großes Stück heraus, wie Stephen King am Montag berichtete. Durch den Aufprall des Raubfisches gegen sein Brett wurde der 51-Jährige in die Luft geschleudert, konnte sich jedoch mit nur kleinen Schürfverletzungen am Bein ans Ufer retten. Bis Juni 2009 wurden vor der australischen Küste innerhalb von 20 Jahren lediglich 24 Menschen durch Haie getötet. In den vergangenen drei Monaten gab es dann vor der Küste Westaustraliens drei Todesfälle.

„Verbindung“ ist Japans Wort des Jahres 2011

Die Japaner haben das Schriftzeichen für „Kizuna“ (Verbindung) ausgesucht, um das Katastrophenjahr 2011 zu charakterisieren. Rund 61 500 der 500 000 Teilnehmer an der Abstimmung hätten die positive Sicht auf das Jahr den schwärzeren Sinnbildern wie etwa „Katastrophe“, „Beben“ oder „Welle“ vorgezogen, erklärte am Montag der Verband für die Lehre der Kanji-Schriftzeichen, der jedes Jahr den Wettbewerb für das beste Jahres-Symbol ausrichtet.