In den allermeisten Fällen blieb es dabei, dass kleine Hexen oder Monster um Süßes baten. Manchmal artete das Gruselfest Halloween aber aus:

Gewalttätig ging eine Gruppe von Jugendlichen bei Düren in Nordrhein-Westfalen vor. Mit Schlagstock, Messer und vermutlich einer Schreckschusspistole bewaffnet hätten die jungen Leute andere umherziehende Gruppen bedroht und zur Herausgabe von Geld und Wertsachen genötigt, so die Polizei. Mehrere Strafverfahren wegen räuberischer Erpressung wurden eingeleitet.

Ein Mann mit Spiderman-Maske hielt in Saarbrücken Autofahrer an und verlangte Geld. Nach dem Anruf einer Autofahrerin stellten Polizisten den Mann zur Rede. Der 28-Jährige, der Polizei bereits bekannt, habe von einem Halloween-Scherz gesprochen, sagte ein Polizeisprecher.

In Stuttgart verursachte ein 13-Jähriger einen Verkehrsunfall, nachdem er einem Autofahrer ein Ei auf die Windschutzscheibe geworfen hatte.

Ein schlechter Halloween-Streich rief im niedersächsischen Osterholz die Polizei auf den Plan. Ein Spaziergänger hatte in einem Waldgebiet vermeintliche Leichenteile in einem Müllsack entdeckt und den Notruf gewählt. Die Beamten entdeckten einen ausgestopften Pullover, der mit Ketchup beschmiert war und aussah wie ein echtes Körperteil. Strafrechtliche Konsequenzen muss der Besitzer nicht fürchten: "Schlechter Geschmack ist in Deutschland nicht verboten", so ein Polizeisprecher.