Mit den "Spielen ohne Grenzen" holte Initiatorin Hannelore Schneider Jung und Alt auf den Sportplatz, um sich in verschiedenen Sportspielen zu Messen. Mitglieder des Ortsbeirates, der Seniorensportgruppe, des Jugendclubs und der Rückenschule folgten der Einladung zu dieser sportlichen Herausforderung ohne Zögern und hörten sich gespannt die Regeln der vier Disziplinen an. Hannelore Schneider, selbst Mitglied im Seniorensport Beyern, hatte sich verschiedene Wurf-, Greif- und Wickelspiele ausgedacht, und ließ Medizinbälle durch Reifen stoßen, Ringe werfen und Sportler in Toilettenpapier einwickeln.

Der Ortsbeirat Beyern, nach Meinung der Zuschauer scheinbar unter Doping, hatte bei fast jedem Spiel die Nase vorn. Auch Jugendclub und Rückenschule legten gut vor. Die Senioren gaben ebenfalls ihr Bestes, stand ihnen doch die Aufregung etwas im Wege. Schließlich war der Ortsbeirat Beyern der strahlende Sieger und begoss den Triumph mit einer Runde Gerstensaft gemeinsam mit den anderen Mannschaften. Allerdings hatte der Sportreporter Dopingkontrollen nach dem Spiel bereits angekündigt.

Dorfbewohner, Zuschauer, Sportler und auch Hannelore Schneider waren zufrieden mit Verlauf und Resultat der "Spiele ohne Grenzen". "Eigentlich begann alles mit dem Hausfrauenwettbewerb, der in den vergangenen Jahren immer ein schöner Programmpunkt des Festes war. Auch dabei hatten wir die Männer des Ortsbeirates integriert und ließen sie Wäsche aufhängen, Kartoffeln schälen und vieles mehr. In diesem Jahr sollte es etwas Neues und Sportliches sein, und so kamen mir immer mal wieder Ideen für Spiele, die ich dann auch selbst ausprobierte", berichtet Hannelore Schneider von der Entstehung der Spiele. Auch im nächsten Jahr hofft die engagierte Dorfbewohnerin wieder auf viele Teilnehmer und Zuschauer.