Die Erstausbildung erfolgt in Plessa. Erlernt beziehungsweise aufgefrischt werden können dort auch die verschiedenen Schweißverfahren. Um die Ausgebildeten schließlich auch auf dem Arbeitsmarkt vermitteln zu können, organisiert der Verein mehrmals jährlich branchentypische Jobbörsen vor Ort.

Kürzlich nutzten vier Zeitarbeitsfirmen, zwei davon aus Dresden, sowie je eine aus Riesa und Senftenberg, diese Gelegenheit zur Jobvermittlung. Bei mehr räumlicher Kapazität, erzählt Petra Beihser, würden auch viel mehr Vermittler vor Ort erscheinen wollen. Gefragt seien "routinierte, stressresistente Schweißer".

Bei der Ausbildung hänge es vom Geschick jedes Einzelnen ab, wie lange die Lernphase dauert. Bis zu vier Monate sollten mindestens eingeplant werden. "Das Schweißen und das Singen kann keiner erzwingen", so die Erfahrungen von Petra Beihser und ihrer Ausbilder. Der Plessaer Verein wolle neben der Vermittlung von fachlichen Kenntnissen vor allem Hilfestellung bei der Arbeitssuche geben.

Im Frühjahr soll es eine weitere Jobbörse geben. Ein Einstieg, um das Schweißen zu erlernen, sei ständig möglich. Sogar Bewerber aus artfremden Berufen seien von den kompetenten Ausbildern bereits zu talentierten Schweißern ausgebildet worden.