Peinlicher hätte die Bilderserie vom sturzbetrunkenen Prinzen, die nahezu sämtliche Boulevardzeitungen des Königreichs ihren Lesern präsentierten, kaum ausfallen können: Harry torkelt. Ein Leibwächter fängt ihn auf. Harry versucht, in einen Range Rover einzusteigen, obwohl die Tür noch geschlossen ist. Harry fällt auf den Hintern.
Dabei waren die Bilder nicht das schlimmste an der jüngsten Sauftour des "Party-Prinzen", der in wenigen Wochen als Offizier einer Aufklärertruppe im Irak eingesetzt werden soll. Harry soll wie vor zweieinhalb Jahren auf einen Paparazzo eingeschlagen haben. "Er schrie mich an, ich solle mich verpissen", sagt der Fotograf Nirach Tanner. "Dann versuchte er, mich zu Boden zu werfen."
Clarence House, der Amtssitz von Harrys Vater Prinz Charles, bemühte sich um Schadensbegrenzung: "Es gab keine aggressive Absicht", hieß es in einer Erklärung. Prinz Harry sei nicht betrunken gewesen, sondern über einen Bordstein gestolpert und dann auf den Fotografen gefallen. (dpa/pk)