Die erste Etappe der Jahresend-Festlichkeiten ist vorüber - die nächste folgt. Tipps zum Genießen und Entspannen kommen jetzt genau richtig. Vieles kann spontan, oft auch kostengünstig, zu Hause mit natürlichen Zutaten zelebriert werden. Wie sich die Deutschen mithilfe der Natur Wohlgefühle verschaffen und welche natürlichen Helfer bei Unwohlsein helfen, das hat der Kosmetik-Hersteller Florena über seine Homepage von Verbrauchern wissen wollen. Das Ergebnis sind Tipps, die in den Wintermonaten für gute Laune sorgen.

Natürliche Pflege für wintermüde Haut. Die Natur bietet viel Wohlfühl-Potenzial für die Hautpflege, weiß Dorothe Fiedler, Leiterin des Florena Naturlabors:

Pflanzenöle ähneln in ihrer Struktur den hauteigenen Lipiden und besitzen deshalb eine sehr gute Hautkompatibilität sowie sehr gute Pflegeeigenschaften. Neben auf den individuellen Hauttyp abgestimmten Pflegeprodukten sind auch die folgenden Naturgeheimnisse durchaus wirkungsvoll:

Gesichtsmaske mit Haferflocken: Vier bis fünf Esslöffel (EL) Haferflocken oder Hafermehl mit 100 Milliliter heißem, nicht kochendem Wasser übergießen und zwei bis drei Minuten ziehen lassen. Anschließend je zwei EL Naturjoghurt und Honig sowie ein Eiweiß hinzufügen. Die Maske dünn auf das Gesicht auftragen, zehn bis fünfzehn Minuten wirken lassen und danach mit lauwarmem Wasser abspülen.

Dorothe Fiedler weiß: "Die Maske ist eine tolle Ergänzung zur täglichen Hautpflege, gerade in der kalten Jahreszeit. Denn das Hafermehl enthält wichtige B-Vitamine sowie Aminosäuren, die der Haut helfen, Feuchtigkeit zu speichern. Eine besondere Bedeutung hat der Hafer durch seine entzündungshemmende und wundheilende Wirkung. Außerdem stärken die Phytosterine die Hautbarriere. Die Milchsäure des Joghurts löst trockene Hautschüppchen. Die Haut wirkt dadurch glatter."

Peeling mit Leinsamen: Leinsamen zermahlen und das Gesicht mit der Masse peelen, dabei die Augen und Mundpartie aussparen, 15 Minuten wirken lassen - das hat einen glättenden Effekt und verleiht einen leicht gebräunten Teint.

Dorothe Fiedler: "Leinsamen können ohne Bedenken für eine Gesichtsbehandlung angewendet werden. Neben anderen wichtigen Komponenten mit hautpflegenden Eigenschaften enthält Leinsamen 40 Prozent Leinöl, das durch den hohen Anteil an Alpha-Linolensäure entzündungshemmend wirkt und hauteigene Prozesse aktiviert.

Kulinarische Schätze aus der Natur. Für den Winter, wenn der Körper besonders viele Vitamine braucht und das Kochen wieder richtig Spaß macht, hat Lothar Ursinus zwei Empfehlungen für gut befunden. Er ist Heilpraktiker und Ernährungsberater in Hamburg.

Sheabutter für die Pfanne: Wer Lust auf etwas anderes als Olivenöl und die anderen üblichen Fette hat, der kann in der Küche zu Sheabutter greifen und sie zum Kochen, Braten oder Frittieren verwenden. Lothar Ursinus: "Der Sheabaum gilt in Afrika als heilig und darf nicht gefällt werden. Seine Früchte, Blätter, Samen und Rinde sind dort Nahrungsmittel und Medizin zugleich. Für die Speisezubereitung ist die Sheabutter eine wirklich gute, allerdings auch vergleichsweise kostenintensivere Alternative."

Buchecker-Pesto: In den kalten Monaten des Jahres lassen sich beim Spaziergang durch den Wald zahlreiche Bucheckern finden. Die kleinen Hülsen sammeln und die in ihnen verborgenen Früchte über den Winter für ein köstliches Pesto verwenden - statt Pinienkernen. Lothar Ursinus: "Bucheckern sind als energiereiches Nahrungsmittel in Vergessenheit geraten. Sie schmecken nussig und sind reich an Mineralstoffen, Zink und Eisen. In der Küche lassen sich Bucheckern vielfältig einsetzen. Zu Mehl geschrotet kann man daraus zum Beispiel auch Brot und Kekse backen."

Gesund ohne Chemie. Die Verwendung von natürlichen Heilmitteln ist so alt wie die Menschheit. Durch die moderne Medizin rücken viele Naturrezepte eher in den Hintergrund, obwohl sie gerade für Alltagsbeschwerden eine in der Regel gut verträgliche Alternative sind. Lothar Ursinus befürwortet folgende natürliche Heilmittel:

Weißkohlblätter gegen Verstauchung: Die Blätter des Weißkohls werden mit dem Nudelholz geglättet oder leicht geknickt, bis der Saft austritt. Die Blätter auf die verstauchte Stelle am Körper legen, mit Klarsichtfolie umwickeln und etwa 30 Minuten einwirken lassen.

Lothar Ursinus bekräftigt: "Ein wirklich guter Tipp. Bereits die antiken Hochkulturen Griechenlands und Roms wussten um die Heilkraft des Kohls. Seine gesundheitsfördernde Wirkung liegt in der Nährstoffvielfalt und seinem hohen Gehalt an Ballaststoffen. Er stärkt das Immunsystem, baut Entzündungen ab und reinigt das Blut. Auch die äußere Anwendung hat sich als Hausmittel bewährt."

Entspannung dank Mentholminze: Bei leichten Kopfschmerzen oder Schlafstörungen können sich Betroffene ein Stoffsäckchen mit frisch geschnittener Mentholminze auf das Kissen legen. Lothar Ursinus: "Die Minze wird in der Naturheilkunde als Tee oder Öl vor allem für Magen-Darm-Erkrankungen angewendet. Auch verschiedene Formen von Kopfschmerzen lassen sich durch Minzöl lindern. Dieser Tipp sollte jedoch nicht bei Kindern zur Anwendung kommen. Die ätherischen Öle könnten die Schleimhäute zu stark reizen", warnt der Heilpraktiker aus Hamburg.

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